Das erste Adventswochenende - Es ist Zeit, Kekse zu backen!

Gastfreundschaft ist schon immer in den Mutterhäusern der Diakonissen ein wichtiger Bestandteil des Lebens gewesen. Und zur Gastfreundschaft gehört auch hier, wie überall auf der Welt, das gute Essen. Das fängt an bei der frisch gebrühten Tasse Tee zu einem Gespräch und hört bei der Bewirtung zu den großen Festen der Mutterhäuser noch lange nicht auf. Viele Schwestern haben sich mit unermüdlichem Fleiß „so nebenbei“ auch noch der Herstellung von Marmeladen und Gebäck gewidmet. Geerntet und eingekocht werden die Früchte der Jahreszeiten – sowohl köstliche Geschenke für Gäste des Hauses als auch ein Verkaufsschlager auf den wohltätigen Basaren. Auch Gebäck ist in den Jahreslauf und den christlichen Kalender eingebunden.

Die Adventszeit als die Hochsaison der Backkunst kredenzt uns Rezepte wie Zimtknusperchen, Raspelberge, Anisplätzchen und andere Köstlichkeiten.

In "Henriettes Back- und Marmeladenbuch" finden wir diese Rezepte wieder. Es ist Schwester Ida Nienhüser zu verdanken, dass diese Rezepte auch der Nachwelt erhalten bleiben. Sie hat nach ihrer Pensionierung – also im Feierabend, wie es hier heißt – ihre eigenen Rezepte, die vieler Mitschwestern und Rezepte aus aller Welt, die sie gerne verwendet hat, zusammengetragen und zur Verfügung gestellt. So bleibt das „süßeste Stückchen“ Henriettenstiftung für uns alle zum Nachbacken erhalten, im Gedenken an die Fürsorglichkeit und Gastlichkeit der Diakonissen des Mutterhauses. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Ausprobieren und Kosten.

Dieser Text entstammt aus Henriettes Back- & Marmeladenbuch, ein Produktion für das Projekt ZeitFenster in der Henriettenstift, realisiert von Ulrike Tüpker

Rezept für Marillenringe

Ausprobiert und gebacken von Sr. Heidi, Diakoniegemeinschaft

  • 400 g Mehl / Type 405
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL abgeriebene, unbehandelte Zitronenschale
  • 250 g kalte Butter
  • 2 Eigelb
  • Für die Füllung: Aprikosen-Konfitüre oder Johannisbeer-Gelee

Das Mehl auf eine Arbeitsfläche sieben, eine Mulde hineindrücken. Salz, Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und Butter auf dem Rand verteilen.

Eigelbe in die Mulde geben. Alles zu einem Teig verkneten, in Folie gewickelt ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 3 mm dick ausrollen. Kreise von 4 cm Durchmesser ausstechen. Bei der Hälfte der Teigkreise ein Loch von 2 cm Durchmesser in der Mitte ausstechen. Die Teigkreise und -ringe auf ein gefettetes Blech legen.
Backen: 180 Grad / etwa 8 Minuten.

Abkühlen lassen. Die Plätzchenringe mit Puderzucker bestreuen. Die Plätzchenkreise mit der durchgerührten Konfitüre bestreichen. Ringe draufsetzen und Konfitüre eintrocknen lassen.

Rezept als PDF zum Ausdrucken herunterladen


Veranstaltungstipp

„Machet die Tore weit“ (Psalm 24)
Musikalische Vesper am Vorabend des 1. Advent

Am Vorabend des 1. Advents wird es in der Mutterhauskirche des Henriettenstifts musikalisch.
Die Kantorei der Henriettenstiftung, das hauseigene Orchester HenriInstrumental und der Kammerchor Ars Acustica laden ein. 
Mit Musik nach Andreas Hammerschmidt, Johann Georg Herzog und Joh. H. Lützel u.a. „Hosianna dem Sohne Davids“ sowie Adventschorälen zum Mitsingen.

Leitung: Kantorin S. Anke- Christina Müller

Veranstaltungsort: Mutterhauskirche im DIAKOVERE Henriettenstift, Marienstraße 90, 30171 Hannover

 
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