Weihnachten kann aufs Herz schlagen

Über Weihnachten kommt der Betrieb in den DIAKOVERE-Krankenhäusern nicht zum Stillstand. Im Gegenteil: „Weihnachten herrscht bei uns Hochbetrieb“, berichtet Prof. Dr. Urs Leonhardt, Direktor des  Zentrums für Innere Medizin. Vor allem stressassoziierte Krankheiten wie Schwindel, Angst und Depression und letztlich auch der Herzinfarkt stehen ganz oben auf der Liste: „Wir sind am Henriettenstift und am Friederikenstift auf diese Patienten eingestellt, eine optimale Versorgung ist auch über die Feiertage gewährleistet.“

Geschenke kaufen, zahlreiche Termine unter einen Hut bekommen – Weihnachten setzt viele Menschen unter Druck. Eine der Hauptursachen für ein Weihnachten in der Notaufnahme sieht Leonhardt in den hohen Erwartungen an das Weihnachtsfest:  „Oft ist es unmöglich, alle  Erwartungen zu erfüllen, und Weihnachten wird dann das Frustpotential besonder groß!“ 

 

Einige Menschen bekommen in dieser Situation  Herzanfällen mit unregelmäßigem Puls, Herzjagen, allgemeiner Unruhe und Platz- bis hin zu Todesangst. Auch die Zahl der psychisch bedingten Notfälle nehme über Weihnachten merklich zu. Was empfiehlt Arzt für Innere Medizin? Bewusstes Nichtstun! Das haben viele moderne Menschen oft völlig verlernt. Einfach mal sitzen, vor sich hinschauen. Es kommt darauf an, die Weihnachtstage nicht auch wieder arbeitsähnlich durchzutakten. Sich Muße und Ruhe zu gönnen - worin auch immer diese für den Einzelnen besteht. 

 
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