Kleine liebgewordene Traditionen

Seit fast 2000 Jahren gehört die Weihnachtskrippe zum christlichen Brauchtum. Beherbergte sie anfangs nur schlichte Abbilder des Christuskinds, kamen im Lauf des Mittelalters Ochs und Esel, Maria und Josef, Schafe, Hirten und die Heiligen Drei Könige hinzu. Mittlerweile gibt es die Weihnachtskrippe in vielen verschiedenen Formen – traditionell aus Holz geschnitzt, aus Ton geformt oder auch mal ganz abstrakt und modern. Einige unter uns besitzen Krippenfiguren, die viele, viele Jahre alt sind. Alle Jahre wieder werden sie – und gerade sie – zu Weihnachten aufgestellt, in genau dieser Anordnung. Das ist Tradition.

Eins haben alle diese Weihnachtskrippen gemein: Sie erinnern an den ursprünglichen Anlass unserer riesigen Geschenke-Partys am 24. Dezember.

Im DIAKOVERE Annastift in der Anna-Kapelle gibt es eine besonders schöne, große und sehr alte Krippe. Mehr als 50 Jahre ist sie alt, vielleicht sogar noch älter. Bis heute werden die Holzfiguren liebevoll von den Annastift-Mitarbeitenden gepflegt. Nur das Jesus-Kind ist nicht mehr original – es wurde leider schon zwei Mal geklaut. Jedes Jahr im Dezember wird die Krippe erneut aufgebaut - und ist immer wieder eine kleine Besucherattraktion.  Oft kommen Patienten und Angehörige in die Kapelle – um innezuhalten, einen Moment der Ruhe zu finden und Kraft zu tanken. In der Weihnachtszeit setzen sie sich gern nahe der Krippe. „Diese Krippe hilft, die Weihnachtsgeschichte auf sinnliche Weise zu erleben“, sagt Pastor Dr. Friedrich Ley, Theologischer Direktor der DIAKOVERE Krankenhäuser. Er hat auch einen kleinen Tipp – nicht nur für Kinder: „Legen Sie sich doch einmal flach auf den Boden und betrachten Sie, wie ein Kind, die Krippe aus der Perspektive der Figuren. Sie werden staunen über das Wunder von Bethlehem, das da vor Ihren Augen zu sehen ist – und darüber wie sehr diese Szene Ihre Herzen bewegt.“

 
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