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Unterricht und praktische Ausbildung
Unterrichtsinhalte
Theorie und Praxisverzahnung
Hoher Anteil praktischer Ausbildung
Berufsperspektiven in der Heilerziehungspflege
Ausbildungsbeginn
Schulgeld
Kursgröße

Unterricht und praktische Ausbildung

Die 3jährige Ausbildung an der Fachschule Heilerziehungspflege gliedert sich in eine theoretische Ausbildung von 2400 Unterrichtsstunden und eine praktische Ausbildung von mindestens 1200 Stunden.

Als roter Faden zieht sich das Thema Inklusion durch die Ausbildung! Um allen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, ist eine personenzentrierte Sichtweise auf den Menschen mit seinen individuellen Fähigkeiten notwendig.

Sie lernen, nicht nur die Defizite und Barrieren eines Menschen zu beschreiben, sondern eine Person ganzheitlich mit individuellen Stärken und Ressourcen, aber auch Schwächen im Kontext ihrer Wünsche und Bedürfnisse wahrzunehmen. Aufbauend auf dieser Betrachtungsweise lässt sich der individuelle Assistenzbedarf einer Person herleiten und beschreiben.

Diese Herangehensweise im heilerziehungspflegerischen Assistenzprozess wird in unserem innovativen Konzept durch eine intensive Theorie-Praxis-Verzahnung entwickelt.

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Unterrichtsinhalte

Die theoretische Ausbildung gliedert sich in einen berufsbezogenen und einen berufsübergreifenden Lernbereich

Der berufsübergreifende Lernbereich besteht aus den allgemeinbildenden Fächern

  •  Deutsch / Kommunikation  
  •  Englisch  
  •  Politik  
  •  Religion  
  •  Mathematik  
     

Der Unterricht im berufsbezogenen Lernbereich ist nicht in Fächer eingeteilt, sondern wird in Lernsituationen durchgeführt, die zu folgenden übergreifenden Lernfeldern zusammengefasst sind:

  •  Berufsidentität und Qualitätssicherung  
  •  Heilerziehungspflegerische Begleitung und Pflege  
  •  Lebenswelten und Beziehungen  
  •  Heilerziehungspflegerische Konzepte und Prozessplanung  
  •  Optionale Lernangebote 
     

Die einzelnen Lernsituationen orientieren sich an beruflichen Handlungssituationen und vermitteln übergreifend die Fach-, Sozial- und Personalkompetenzen, die für eine selbständige und verantwortungsvolle Ausübung des Berufs notwendig sind.
Im Unterricht steht daher das gemeinsame Erarbeiten im Gruppenprozess im Vordergrund. Aufbauend auf unserem inklusiven Konzept arbeiten die Lernenden in festen Lern- und Arbeitsgruppen zusammen, die bewusst heterogen zusammengesetzt sind und einen gezielten Einsatz der individuellen Fähigkeiten jeder Person im Prozess fördern sollen.

Anders als an öffentlichen Schulen gewährleistet unser Planungskonzept i.d.R. eine hundertprozentige Unterrichtsversorgung. Sollte einmal Unterricht ausfallen, wird er zu einem späteren Zeitpunkt im regulären Stundenplan nachgeholt, ohne dass dadurch Zusatzstunden entstehen!

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Theorie und Praxisverzahnung

Wir haben den Anspruch, dass Theorie / Unterricht und praktische Ausbildung eng miteinander vernetzt werden und sich wechselseitig beeinflussen. Theoretisches Wissen ist nur dann bedeutsam, wenn es in der Praxis genutzt und umgesetzt werden kann (Handlungswissen statt träges Wissen). Aus der Praxis wiederum entstehen Fragestellungen und Probleme, die zu einer offenen Lernhaltung im Unterricht führen und das Theorielernen erleichtern und bereichern.

Um diese Verzahnung zu ermöglichen, finden die Einsätze der praktischen Ausbildung nicht geblockt, sondern parallel zum schulischen Unterricht statt. In diesem verschachtelten Modell wechseln sich 2 Tage Praxis mit 3 Tagen Unterricht ab. Lediglich am Beginn eines Praxiseinsatzes liegt ein mehrwöchiger Einarbeitungsblock.

Die praktische Ausbildung in den Lebensbereichen Wohnen, Freizeit, Bildung und Arbeit wird von Lehrkräften der Schule begleitet, die auch schwerpunktmäßig den entsprechenden Unterricht durchführen. Damit wird eine fachbezogene Betreuung der praktischen Ausbildung sichergestellt.
Neben Besuchen der betreuenden Lehrkraft am praktischen Einsatzort findet ein praxisbegleitendes Kolloquium statt, in dem in der gesamten Klasse von den Lernenden Fallbeispiele vorgestellt, diskutiert und mit Unterrichtsinhalten verknüpft werden.

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Hoher Anteil praktischer Ausbildung

Die Praktische Ausbildung ist in den ersten beiden Ausbildungsjahren den Lebensbereichen Wohnen, Freizeit, Arbeit und Bildung zugeordnet und findet in Einrichtungen unseres Kooperationspartners "DIAKOVERE Annastift Leben und Lernen" statt

Im dritten Ausbildungsjahr wird ein Wahl- oder Vertiefungseinsatz absolviert, der auch in externen Einrichtungen und anderen Arbeitsfeldern stattfinden kann. Außerdem wird von den Lernenden in Teams ein inklusives Praxisprojekt durchgeführt, das einen Teil der Abschlussprüfungen ersetzt.

Um diese Vielfalt der praktischen Erfahrungen und Kompetenzentwicklung zu ermöglichen, haben wir den Anteil der praktischen Ausbildung deutlich über das vorgeschriebene Minimum hinaus erhöht. So können Sie die einzelnen Arbeitsfelder ausführlich kennen lernen und vertiefen!

Einen Überblick über die bisherigen Praxisprojekte gibt es hier

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Berufsperspektiven in der Heilerziehungspflege

Die Betriebsgesellschaften der DIAKOVERE gGmbH bieten interessante Arbeitsplätze für "i-HEPS" z.B. in Schule, Berufsbildung, Wohn- und Arbeitsbereichen

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Ausbildungsbeginn

Der Ausbildungsbeginn ist der 1. Oktober eines Jahres.

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Schulgeld

Das Schulgeld von 150 Euro pro Monat wird von DIAKOVERE Annastift Leben und Lernen gGmbH übernommen. Die Ausbildung ist ein Gemeinschaftsprojekt .

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Kursgröße

Ein Kurs besteht aus 24 Lernenden

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