Kultusminister Tonne besucht Mira-Lobe-Schulen

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Der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne (l.) mit dem Schulleitungsteam Linda Töllner, Stephanie Selke-Voigt und Marion Ueberschar, Marianne Herschel (Schulfachliche Dezernentin Stadt Hannover) und DIAKOVERE-Geschäftsführer Dr. Ulrich Spielmann

Der Niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne besuchte in dieser Woche die Mira Lobe Schulen, um deren besondere Expertise zum Thema Inklusion kennenzulernen. Die Mira Lobe Schulen sind mit ihrem inklusiven Schulangebot in der Grundschule seit 2012 und in der inklusiven Oberschule seit 2016 Vorreiter in der inklusiven Schulbildung in Niedersachsen. Die Mira Lobe-Förderschule (früher Werner-Dicke-Schule) ist zudem die einzige Förderschule mit dem Schwerpunkt Körperlich-motorische Entwicklung in der Region Hannover und seinen angrenzenden Landkreisen. Schon seit 1957 werden hier Schülerinnen und Schüler mit einer Körperbehinderung individuell gefördert. Zur Förderschule gehört auch das Team des mobilen Dienstes, das Schulen in der ganzen Region seit 20 Jahren berät und unterstützt. Seitdem die inklusive Schule in Niedersachsen verbindlich ist, wird das Beratungsangebot des mobilen Diensts  verstärkt von allgemeinbildenden Schulen in Anspruch genommen.

Bei seinem Besuch hatte der Minister u.a. Gelegenheit, eine inklusive Oberschulklasse zu besuchen. Hier lernen 20 Schülerinnen und Schüler mit und ohne Handicap gemeinsam im „Lernbüro“, betreut von einem interprofessionellen Team aus Lehrkräften, Sozialpädagogen und Therapeuten. Im Lernbüro wird auf Individualität besonderen Wert gelegt: Jede Schülerin und jeder Schüler lernt in ihrem/seinem eigenen Tempo.

Grant Hendrik Tonne zeigte sich beeindruckt von dem Erfahrungsschatz des gesamten Teams der Mira-Lobe-Schulen: „Von dem Erfahrungsschatz des Mira Lobe-Schulteams profitiert die inklusive Schuldbildung in Niedersachsen.“

 
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