Neues Wohnprojekt von DIAKOVERE und hanova startet am Brehmhof

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Wohnungsübergabe am Brehmhof Foto: hanova

Mittendrin statt nur am Rande: Gelingende Inklusion lebt vom Miteinander aller Menschen – am Arbeitsplatz, im öffentlichen Raum und in der Nachbarschaft. Vielerorts ist Inklusion noch kein Selbstläufer – es fehlen geeigneter Wohnraum und entsprechende Angebote für Begegnung und Austausch.

Das Zentrum für Teilhabe und Selbstbestimmung der DIAKOVERE Annastift Leben und Lernen hat mit hanova bereits mehrere inklusive Wohnprojekte in verschiedenen Stadtteilen in Hannover etabliert. In diesen Projekten geht es um mehr als die alleinige Bereitstellung des Wohnraums für Menschen mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung. Im Mittelpunkt steht das selbstbestimmte Leben der Klient*innen und die Teilhabe am täglichen Leben. Das Team des Zentrums für Teilhabe und Selbstbestimmung betreut und begleitet die Klient*innen im Hinblick auf ihre individuellen Bedürfnisse und Ziele. In der Südstadt betreut das Team bereits vier Wohngemeinschaften für Menschen mit Behinderungen. Teilhabe- und Vernetzungsangebote, wie zum Beispiel ein Wohncafé oder gemeinsame Straßenfeste, sind Teil der Arbeit. Ein beispielhaftes Angebot dieser Art ist zuletzt in Misburg im Dichterviertel entstanden. In Hannovers Süden entsteht mit dem Vitalquartier an der Seelhorst ein kompletter inklusiv gestalteter Stadtteil.

In einem sanierten denkmalrechtlich geschützten Haus am Brehmhof unweit des Kinder- und Jugendkrankenhauses AUF DER BULT entsteht nun ein weiteres gemeinsames Wohnprojekt von DIAKOVERE und hanova mit einer neuen Zielgruppe: Hier finden ab Oktober 2021 vier Menschen mit einer geistigen Behinderung in einer Wohngemeinschaft ihr neues Zuhause. Der Garten am Haus bietet der Wohngemeinschaft zudem noch einen gesonderten eigenen Außenbereich. Für die neue Küche erhielt DIAKOVERE von der Sparkassenstiftung eine Spende in Höhe von 2.000 Euro. Auf dem Weg in ihr selbstbestimmtes Leben werden die Vier täglich von einem Team aus pädagogischen Mitarbeitenden und Assistent*innen für Unterstützung im Alltag und Pflege begleitet. Neben der pädagogischen Betreuung in der Gruppe steht auch die Vernetzung mit der Nachbarschaft auf dem Programm, denn gelungene Inklusion ist auf Interaktion angewiesen, weiß Zentrumsleiter Roman Helbig, aus der Erfahrung zu berichten.

 
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