Industrie trifft Kunst: Kontaktbörse, Vernissage und Betriebsbesichtigung unter einem Dach

Veröffentlicht am: 31.10.2016 - 08:44 Uhr

Herr Meier mit einem Jobcoach im Bewerbungsgespräch mit Herrn Kreienburg, Bundesverband mittelständischer Wirtschaft

Die DIAKOVERE Annastift, Leben und Lernen gGmbH, Projekt SAPHIR Hannover hatte zur 3. Kontaktbörse verbunden mit einer Vernissage in das Umweltdruckhaus in Langenhagen eingeladen. Ziel dieser Veranstaltung war, die 54 ArbeitgeberInnen aus 34 unterschiedlichen Betrieben und die 41 arbeitsuchenden SAPHIR-TeilnehmerInnen miteinander bekannt zu machen, um passgenaue Arbeitsplätze zu akquirieren. Während eines Slow-Datings konnten in ungezwungenen Gesprächen auch Bewerbungsflyer, Informationen über die Betriebe und deren Personalbedarf ausgetauscht werden. Gemeinsam mit den Jobcoachs vom Projekt SAPHIR Hannover wurden die Kontakte intensiviert, um eine erfolgreiche Vermittlung zu erzielen. Darüber hinaus waren rund 20 Gäste aus Politik, Verbänden und Behörden anwesend.

Inhaber Herr Rätzke und sein Team hatten ihr ökologisches und umweltbewusstes Druckhaus für diesen Rahmen gerne zur Verfügung gestellt. Die Gäste konnten so auch MitarbeiterInnen neugierig über die Schulter schauen, um einen lebendigen Eindruck über die wertvolle Arbeit zu gewinnen. Die erste Stadträtin, Umwelt- und Wirtschaftsdezernentin der Landeshauptstadt Hannover Frau Tegtmeyer-Dette, betonte in ihrer Begrüßung, dass sie Veranstaltungen dieser Form als richtig und wertvoll erachte und dass dies ein weiterer wichtiger Schritt zur beruflichen Inklusion sei. Dabei seien die Verzahnung aller Beteiligten und ein hohes Maß an Engagement erforderlich. Ein eigenes Einkommen stärke die Persönlichkeit und das Selbstwertgefühl von Menschen und dadurch die äußere Darstellung. Fachbereichsleiterin Frau Bellack erörterte die Vielfältigkeit des Projekt SAPHIR Hannover. Über Einzelcoaching, Kompetenzfeststellungsverfahren und andere Methoden werden die Ressourcen der TeilnehmerInnen ermittelt und dementsprechend nach Arbeitsplätzen gesucht. Besonderes Augenmerk wird auch auf das Job-Carving, das „Schnitzen“ neuer Arbeitsplätze entsprechend den Ressourcen der BewerberInnen, gelegt. Ein großes Netzwerk aller Beteiligten wirkt hierbei unterstützend. Abschließend wurde ein Kunstwerk, das von TeilnehmerInnen in Zusammenarbeit mit „Einfach Genial“ speziell für dieses Event erschaffen wurde, von Frau Ghouri, Frau Drewes und Herrn Gunsch vorgestellt. Gemeinsam berichteten sie über den Entwicklungs- und Entstehungsprozess. Insbesondere wurden während der Arbeiten Ressourcen und Fähigkeiten der TeilnehmmerInnen herausgearbeitet und berufliche Ziele ermittelt. 

Gestärkt mit all diesen konzertierten Aktionen werden TeilnehmerInnen gut auf den Arbeitsmarkt für eine erfolgreiche Integration vorbereitet. Eine gelungene Veranstaltung lässt alle Gäste positiv in den Herbst starten.

 
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