30.000 Euro Spende für die Palliativversorgung bei DIAKOVERE

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Sr. Sylke Bargheer (Stationsleitung), Prof. Dr. Wolfhard Winkelmüller, Dr. Heiner Bodmann (beide Freundeskreis), Mathias Winkelhake (Geschäftsführer) und Dr. Andreas Heer-Sonderhoff bei der offiziellen Scheckübergabe.

Acht Betten umfasste die Palliativstation am DIAKOVERE Friederikenstift, die dort vor 12 Jahren in Betrieb genommen wurde. Das Friederikenstift war das erste Krankenhaus in Hannover, das sich der palliativen Mangelversorgung angenommen hat. Schon 2003 wurden drei Palliativbetten in der Humboldtstraße eingerichtet.

Der Bedarf an palliativer Versorgung ist gestiegen, weil diese inzwischen ein fester Bestandteil der Versorgung von schwerstkranken Patienten geworden ist.

„Wir freuen uns sehr, dass der Freundeskreis Friederikenstift, der sich immer sehr für die Palliativversorgung eingesetzt hat, uns auch dieses Mal wieder mit einer großzügigen Spende unterstützt hat“, sagt Mathias Winkelhake, Geschäftsführer der DIAKOVERE gGmbH.

Der Freundeskreis Friederikenstift e. V., der in diesem Jahr sein 20jähriges Bestehen begeht, setzt sich schon seit Gründung für die ambulante und stationäre Versorgung dieser schwererkrankten Menschen ein. Mit einem erneuten Spendenaufruf konnte der Betrag zur Finanzierung des Zimmers innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung gestellt werden. „Palliativversorgung ist inzwischen kein Fremdwort mehr. Die Menschen in Hannover wissen, was auf dieser Station geleistet wird und haben uns gern unterstützt“, führt Prof. Dr. Wolfhard Winkelmüller vom Vorstand des Freundeskreises Friederikenstift e.V. aus.

Das neunte Zimmer passt sich in Art und Ausstattung den übrigen acht Räumen an: Freundliche, helle Atmosphäre, wohnliche Möblierung, Übernachtungsmöglichkeit für Angehörige, direkt angeschlossenes Bad sowie ein Ambiente, dass nicht sogleich an Krankenhausaufenthalt erinnert.

„Von unseren Patienten und auch ihren Angehörigen erhalten wir positive Resonanz. Sie alle fühlen sich auf der Station durchweg hervorragend versorgt und geborgen“, weiß Dr. med. Andreas Heer-Sonderhoff, Oberarzt auf der Palliativstation.

Künftig dürfen mehr Patienten darauf hoffen, hier Hilfe zu erhalten.

 
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