DIAKOVERE Live mit der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Veröffentlicht am: 19.05.2017 - 10:38 Uhr

Der Riss des vorderen Kreuzbands ist eine der häufigsten Sportverletzungen. Das fehlende Band führt zu einer Instabilität des Knies und kann langfristig das Arthose-Risiko erhöhen. Daher empfehlen Mediziner in fast allen Fällen eine OP zum Ersatz des Kreuzbandes. Für ein gutes Ergebnis ist vor allem die Erfahrung des Operateurs entscheidend. Die OP ist ein Routine-Eingriff in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im DIAKOVERE Friederikenstift und DIAKOVERE Henriettenstift. Davon konnten sich rund 150 Besucher des Veranstaltungsformats "DIAKOVERE Live" überzeugen. Das Gesundheitssystem wandelt sich in rasantem Tempo. Darauf reagieren die DIAKOVERE-Krankenhäuser. Herzstück der neuen Medizinstrategie ist die gebündelte Kompetenz in medizinischen Zentren. Diese Zentren und standortübergreifenden Kliniken werden innerhalb des Veranstaltungskonzept "DIAKOVERE Live – High Tech für Humane Medizin" vorgestellt. Kern dieser Veranstaltung war die Live-Übertragung einer OP - etwas, das Nicht-Mediziner nur selten zu sehen bekommen. Umso spannender war dieser Einblick für die Besucher. 

Chefarzt Prof. Dr. Helmut Lill und sein Team führten den Eingriff trotz laufender Kameras routiniert, schnell und komplikationslos durch. Der erfahrende Operateur nahm die Zuschauer mit charmanten und anschaulichen Erklärungen auf eine Reise durch das Knie. Sein Fazit am Ende des rund 20-minütigen Eingriffs am Knie: „Top verspannt. Das sitzt bombenfest." Der Patient ist wohlauf und wird nach einer sechs bis achtwöchigen Regenerationsphase wieder ohne Hilfe gehen können. Nach sechs Monaten steht in der Regel einer langsamen Rückkehr in den Sport nichts entgegen. 

Beim Ärzte-Talk im Anschluss konnte das Auditorium mehr über die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie und vieles über die sportmedzinische Kooperation zwischen Hannover 96 und der Klinik erfahren. Zu Gast waren 96-Mannschaftsarzt Prof. Dr. Axel Partenheimer, 96-Physiotherapeut Ralf Blume und 96-Aufsichtsrat Martin Andermatt. 

 
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