DIAKOVERE Schwesternschaft ist Norddeutschlands größte christliche Schwesternschaft

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Ein kleiner Teil der DIAKOVERE Schwesternschaft bei der festlichen Zusammenführung, Foto: Marcel Domeier

Starke Frauen legten vor 180 Jahren den Grundstein für die evangelische Schwesternschaft der Friederiken. Seitdem ist der Zulauf ungebrochen. Als moderne Schwesternschaft sind die Friederiken stets mit der Zeit gegangen, haben sich auch verheirateten Schwestern geöffnet und nehmen seit zehn Jahren auch Männer auf.

Vor 160 Jahren begann im Henriettenstift die Arbeit der Diakonissen, die sich später dem Kaiserswerther Verband anschlossen. Heute leben die Diakonissen als Ruheständlerinnen im Feierabendhaus und prägen nach wie vor den Charakter des Hauses mit.

Mit einem Festgottesdienst werden nun die Schwesternschaft der Friederiken und die DiakonieGemein­schaft Einheit in Vielfalt des Henriettenstifts, zu der auch die letzten Diakonissen gehören, zusammengeführt. Erstmalig dürfen fortan auch Mitarbeitende, die keinem Pflegeberuf angehören der Schwesternschaft beitreten – und diese Chance nutzen viele.

„Wir haben zur Zeit 633 Mitglieder und die Tendenz ist eindeutig steigend“, freut sich Oberin Schwester Susanne Sorban, die der Schwesternschaft vorsteht. „Das ist in der heutigen Zeit ungewöhnlich, dass junge Menschen sich einer christlichen Gemeinschaft anschließen möchten, während die großen Kirchen mit Austritten zu kämpfen haben.“

Die DIAKOVERE Schwesternschaft ist nach dem Diakonieverein Berlin mit 1220 Mitgliedern Deutschlands zweitgrößte christliche Schwesternschaft.

„Das Bedürfnis der Mitarbeitenden ist groß, für das diakonische Profil unserer Häuser einzutreten. Sie möchten damit ihre Verbundenheit zum Ausdruck bringen und deutlich machen, in welcher Tradition wir stehen. Das ist unternehmenspolitisch von großer Bedeutung, weil wir damit auch wertvolles Personal an unsere Häuser binden“, erläutert Oberin Schwester Susanne Sorban.

 
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