Projekt SAPHIR bringt Menschen zurück in den Beruf

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Von links: Michael Dette, stellv. Regionspräsident Region Hannover, Heidrun Bellack, Fachbereichsleiterin DAL, Regine Kramarek, Bürgermeisterin Landeshauptstadt Hannover, Dr. Ulrich Spielmann, Geschäftsführer DIAKOVERE

SAPHIR, das Erfolgsprojekt von DIAKOVERE Annastift Leben und Lernen, endet nach drei intensiven Jahren. SAPHIR steht für "Selbstbestimmt am Arbeitsmarkt Partizipieren – Handlungsorientierte Inklusion  in der Region Hannover".

Für Menschen mit Behinderungen ist der Weg in den Arbeitsmarkt häufig verbaut. Dabei ist eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auch jenseits der offensichtlichen finanziellen Vorteile wichtig: Ein Arbeitsplatz bedeutet Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe – Wege aus der Isolation. In den vergangenen drei Jahren haben 240 Menschen mit Behinderung das Programm durchlaufen,  mehr als die Hälfte gehen dank SAPHIR wieder einer Beschäftigung nach.

„Inklusion in der Praxis funktioniert und lohnt sich. Das Projekt SAPHIR trägt dazu bei, dass sich Hannover auch in der Arbeitswelt hin zu einer inklusiven Region wandelt“, so Regine Kramarek, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Hannover. 

Der Erfolg des Projektes liegt vor allem in der optimalen Vorbereitung und Begleitung der Teilnehmenden durch die Jobcoaches. Sie lernen, wie man Netzwerke aufbaut und die eigenen Chancen im Arbeitsmarkt verbessern kann. Teilnehmer Christian Jacobs lobt das Projekt: „Man konnte immer der sein, der man ist und musste sich nicht verstellen.“ Ausgezeichnet hat sich SAPHIR zum Beispiel durch die Schaffung von Nischenarbeitsplätzen in Unternehmen, die explizit auf die Arbeitssuchenden  zugeschnitten werden. 

Aufgrund des Erfolgs ist eine erneute Ausschreibung des Projekts geplant. „Wir haben Signale bekommen, dass das Projekt eventuell in ähnlicher Form weitergeführt wird“, so Dr. Ulrich Spielmann, Geschäftsführer DIAKOVERE Annastift Leben und Lernen.

 
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