Keine Angst mehr vor MRT: Neues High-Tech-Gerät im Annastift bietet auch höheren Patientenkomfort

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High-Tech-Medizin und Patientenkomfort: das neue, mehr als eine Million Euro teure MRT-Gerät (Kernspintomographie) im Diakoniekrankenhaus Annastift besticht nicht nur mit einer extrem scharfen Bildqualität – die derzeit beste verfügbare MRT-Anlage nimmt insbesondere schwergewichtigen und klaustophobisch veranlagten Patienten künftig die Angst vor der Untersuchung. Als erstes MRT weltweit verfügt das 3-Tesla-System über eine großzügige Öffnung von 70 cm. Mit seinem 173 cm kurzen Magneten ist es darüber hinaus auch derzeit das weltweit kürzeste System. Gemeinsam mit dem Diakoniekrankenhaus Annastift, Orthopädische Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover, betreibt die Radiologische Gemeinschaftspraxis Schwarzer Bär als langjähriger Kooperationspartner diese neue Einrichtung.

Die Feldstärke von drei Tesla ermöglicht eine extrem genaue Bildqualität. Damit eignet sich das „Magenton Skyra“ der Firma Siemens besonders gut für die Gelenk- und Wirbelsäulendiagnostik sowie die neuroradiologische Bildgebung. Die großzügige Öffnung mit einem Tunneldurchmesser von 70 cm ermöglicht künftig komfortable Untersuchungen - auch für adipöse oder ängstliche Patienten. Ein weiterer Vorteil, insbesondere für ängstliche Patienten: Durch den kurzen Magneten und die kompakte Bauweise sind mehr Untersuchungen möglich, bei denen der Kopf des Untersuchten außerhalb des MRT bleibt Prof. Dr. Henning Windhagen, Ärztlicher Geschäftsführer des Diakoniekrankenhauses Annastift, begrüßt die neuen Möglichkeiten: „Mit der moderner MRT-Schnittbilddiagnostik direkt vor Ort können wir nun auch sehr dringliche Untersuchungen, z.B. bei Nervenlähmungen oder Wirbelbrüchen sofort erledigen. Das spart viel Zeit und ermöglich uns viel gezielter und schneller zu therapieren oder sogar zu operieren.“

Bereits in der Vergangenheit arbeiteten das Diakoniekrankenhaus Annastift und die Radiologie Schwarzer Bär zusammen und entwickelten gemeinsam innovative Untersuchungstechniken. Dr. Franco Caldarone, Facharzt für Diagnostische Radiologie in der Radiologischen Gemeinschaftspraxis „Schwarzer Bär“, schätzt das hohe Renommee der Klinik sowie den guten Informationsaustausch, der zwischen den Radiologen sowie den klinisch tätigen Orthopäden stattfindet und von dem die Qualität der Diagnosestellung abhängt. Daher entschloss er sich mit seinen Medizinerkollegen, diese gemeinsame Arbeit vor Ort zu intensivieren: „Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit dem Annastift und sehen einer von innovativen Untersuchungen, hoher diagnostischer Qualität und guter Kommunikation geprägten Zusammenarbeit entgegen.“

 
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