Team im Krankenhaus

Bewahren und Erforschen

Das Schwesternarchiv

Das Schwesternarchiv ist Bestandteil des Gesamtarchivs der Henriettenstiftung. Im Zuge des Forschungsvorhabens der Leibniz-Universität konnte 2005 eine wissenschaftliche Mitarbeiterin beschäftigt werden, die den bislang nur grob erfassten Bestand katalogisierte und Findbücher erstellte. Diese umfangreiche Arbeit wird seit dem Abschluss des Forschungsprojekts auf Stundenbasis fortgesetzt.

Das Schwesternarchiv der Henriettenstiftung umfasst im Wesentlichen die Personalakten der Schwestern und bietet damit umfangreiches Quellenmaterial zum Leben und Arbeiten in den Schwesterngemeinschaften seit Ende des 19. Jahrhunderts: Diakonissen, Oberinnen, Verbandsschwestern bzw. Diakonische Schwestern und Brüder, ausgetretene Schwestern, Diakonissen anderer Mutterhäuser – ca. 4300 Personalakten sind damit vorhanden. Dazu gibt es aufgezeichnete Zeitzeugeninterviews mit einzelnen Schwestern. Einen besonderen Einblick in die Schwesternarbeit ermöglicht außerdem der Bestand der Außenstationen, der die Akten aus den ca. 270 zugehörigen Gemeindestationen beherbergt.

Einzelne Aktenbestände zur Geschichte des Mutterhauses, der Stiftung, zum Kaiserswerther Verband, den Arbeitsfeldern im Krankenhaus und der Paramentik runden das Profil des Schwesternarchivs ab.

Das Archiv steht für wissenschaftliche Arbeiten zur Verfügung.

Kontakt: 

Andreas Sonnenburg
Telefon 0511-289-2503
Andreas.Sonnenburg[at]diakovere.de

 
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