Schulterchirurgie

Viele Erkrankungen des Schultergelenkes können heute patientenschonend durch arthroskopische Eingriffe in Schlüssellochtechnik (so genannte minimalinvasive Operationen) behandelt werden. Diese Techniken ermöglichen neben einem gutem kosmetischen Ergebnis auch eine schmerzarme und schnelle Nachbehandlung so dass für die Patienten in der Regel nur kurze Aufenthalte im Krankenhaus erforderlich sind. Von der individuellen Erkrankung hängt es ab, ob eine offene Operation notwendig ist. Hierbei kann der Eingriff oft durch die Kombination mit einer Arthroskopie minimiert werden. Auch bei der offenen Implantation eines künstlichen Schultergelenks kann in vielen Fällen patientenfreundlich mit einer modernen Oberflächenersatzprothese geholfen werden. Je nach Ausprägung der Erkrankung kann eine klassische Totalendoprothese oder eine inverse Prothese angezeigt sein.

Der Aufbau des Schultergelenkes

Das Schultergelenk wird vom Schulterblatt und dem Oberarmknochen gebildet. Es ist ein vor allem durch Muskeln gesichertes Gelenk. Die Bewegungen werden kaum durch knöcherne Strukturen eingeschränkt. Außerdem kann das Schultergelenk selbst durch Bewegungen des Schulterblattes verschoben werden. Daher ist das Schultergelenk das beweglichste Gelenk des menschlichen Körpers.

Zur Einheit des Schultergelenks zählt zusätzlich noch das Schultereckgelenk zwischen Schlüsselbein und Schulterblatt. Die Gelenkkapsel des Schultergelenkes ist relativ weich, die Führung des Gelenkes wird hauptsächlich durch manschettenartig angeordnete Muskeln und Sehnen, die so genannte Rotatorenmanschette, gewährleistet.

Leitungsspektrum Schulterchirurgie

 
zu unseren Spendenprojekten