Patientenindividuelle Knieendoprothesen

Wird während Ihrer Vorstellung in unserer Ambulanz festgestellt, dass Sie von einem künstlichen Gelenk profitieren werden, bieten wir Ihnen in unserer Klinik ein neues Verfahren an, welches sich Shape Match nennt.

Um die Bewegungsachsen des Knies jedes Patienten, welche sehr individuell sind, analysieren und wieder herstellen zu können, bedarf es modernster Technik: die OtisMed-Shape-Match-Technologie. Diese Technologie ermöglicht es nun erstmals, mit Hilfe modernster Computertechnik alle Bewegungsachsen des Knies, die bei jedem Patienten individuell verlaufen, präzise zu bestimmen.

Abb. 1: Die Planung vor der Operation erfolgt anhand eines patientenindividuellen 3-D-Modells des Kniegelenks.
Abb. 2: MRT-Aufnahme. Querschnitt durch das Kniegelenk. Solche Schichtaufnahmen machen die Erstellung eines individuellen 3-D-Modells des Kniegelenks und die Anfertigung patientenindividueller Schnittblöcke möglich. Patienten mit Herzschrittmacher oder Platzangst kommen für dieses Verfahren nicht in Betracht
Abb. 3: Patientenindividuelle Schnittblöcke vereinfachen die Implantation der Prothese.
Abb. 4: Röntgenaufnahme nach der Implantation einer Knieprothese mit der Shape-Match-Technik

Die computergestützte Planung erfolgt auf der Basis eines 3-D-Modells des jeweiligen Kniegelenks (Abb. 1), welches aus dem Bilddatensatz eines Kernspintomogramms (MRT) errechnet wird (Abb. 2).

Aus diesem Modell werden individuelle Schnittblöcke (Abb. 3) angefertigt, die es dann ermöglichen die Prothesenkomponenten so auszurichten, dass die ursprüngliche Funktion des Kniegelenks nahezu wieder hergestellt wird.

Mit Hilfe dieser individuellen Schnittschablonen ist es möglich die Prothesenkomponenten achsgerecht zu implantieren (Abb. 4).

 
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