Spendenkampagne #jensrennt: Marathoni laufen gemeinsam für Kinder in Not

Veröffentlicht am: 05.04.2017 - 13:51 Uhr

Sie unterstützen Kinder wie Maksim (vorn): Kinderorthopäde Fabian Goede (von links), Thomas Klein vom DIAKOVERE Fundraising, Christina Volkmann vom Rotary Club Hannover-Leibniz und Markus Prestin, Abteilungsdirektor bei der Concordia Krankenversicherung. Foto: Marcel Domeier

Der HAJ Hannover Marathon steht vor der Tür – und wir laufen mit. Aber nicht einfach nur so. Laufen ist ein Geschenk. Und weil es Kinder gibt, die aufgrund von Krankheiten oder schweren Verletzungen sich nur eingeschränkt bewegen können, haben sich die Läufer von DIAKOVERE, der Concordia Versicherungen und dem Rotary Club Hannover-Leibniz zusammengetan, um beim Marathon für diese Kinder zu laufen. Als Teil der Kampagne #jensrennt, die man in Hannover noch aus dem letzten Jahr kennt, sammeln die Sportler Spenden für den DIAKOVERE Lukas Fonds, die ausschließlich Kindern aus Krisen- und Kriegsgebieten zugutekommen.

„Ich freue mich, dass die Kampagne auch nach eineinhalb Jahren noch wichtig ist und Kindern hilft. Danke an die Rotarier, die Concordia Krankenversicherung und die Concordia Stiftung für ihr Engagement“, sagt Jens Wackerhagen, Ultraläufer und Initiator der Spendenkampagne #jensrennt. „Wir wollen nicht nur unseren Club Hannover-Leibniz bewegen, sondern alle Rotarier Niedersachsens“, sagt Christina Volkmann, Gemeindienstbeauftragte des Rotary Clubs Hannover-Leibniz. Und Michael Vieregge, Geschäftsführer der Concordia Stiftung, sagt: „Wir werden jeden gelaufenen Kilometer unserer Läufer der Concordia mit zwei Euro zugunsten des Lukas Fonds belohnen.“

Von dieser sportlichen Kooperation profitieren Kinder wie Maksim aus Usbekistan, der an der Klumpfußkrankheit leidet. Sie werden über das Friedensdorf International an die Kinderorthopäden des Annastifts vermittelt und in Hannover behandelt. Maksim ist das 13. Lukas-Fonds-Kind. Der 9-Jährige hat die Operationen an seinen beiden Füßen

Ende März gut überstanden und wird von den Ärzten vermutlich Ende des Monats erstmals auf seine Fußsohlen gestellt. Die Eingriffe kosten inklusive Vor- und Nachbehandlung sowie orthopädischer Hilfsmittel rund 10.000 Euro pro Kind und werden ausschließlich über Spenden finanziert.

 
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