Mindestmengen für Versorgungsqualität: AOK-Forderung unterstreicht DIAKOVERE Medizinstrategie

Veröffentlicht am: 03.03.2017 - 10:39 Uhr

Die DIAKOVERE Krankenhäuser erfüllen die Forderung der AOK nach Mindestmengenregelungen in der stationären Versorgung. Je häufiger ein Eingriff vorgenommen wird, desto besser sind die Behandlungsergebnisse für die Patienten, stellt der aktuelle AOK-Krankenhaus-Report heraus. Für acht komplexe Leistungsbereiche gibt es bislang gesetzliche Mindestmengenregelungen. Vier dieser Bereiche ­sind Teil des Leistungsspektrums der DIAKOVERE Krankenhäuser. In allen vier Bereichen wird die gesetzlich erforderliche Mindestmenge nachgewiesen.

Die Bereiche, in denen DIAKOVERE die Mindestmengen erfüllt, sind: Komplexe Eingriffe am Organsystem Speiseröhre sowie Bauchspeicheldrüse, Kniegelenk-Totalendoprothesen und Versorgung von Früh- und Neugeborenen. Im Bereich des künstlichen Knieersatzes ist das DIAKOVERE Annastift als Endoprothetikzentrum in der Region Hannover führend: Rund 650 künstliche Kniegelenke werden pro Jahr implantiert. Der Einsatz des künstlichen Gelenks wird damit im Schnitt zwei Mal am Tag von einem erfahrenen Hauptoperateur durchgeführt. Erfahrung und Routine des Operateurs führen zu kürzeren Operationszeiten und damit zu geringeren Komplikationsraten.

Mit der Gründung des Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung – kurz ENDOCmax – als eine der bundesweit ersten Pilotkliniken für das Zertifizierungssystem „EndoCert®“ – kommt das DIAKOVERE Annastift der AOK-Forderung bereits seit 2012 nach. Zertifiziert werden nur diejenigen Kliniken, die garantierte Mindestmengen in der Prothesenversorgung vorweisen können und sich nach strengen Qualitätsindikatoren richten. In Deutschland werden jährlich 400.000 künstliche Hüft- und Kniegelenke implantiert. Bei erfolgreichem Eingriff erhalten viele Patienten nach Krankheit oder Unfall ihre Mobilität und Lebensqualität zurück.

Auch aus gesundheitsökonomischer Hinsicht ist eine schnelle und komplikationsfreie Genesung bedeutsam. Deshalb sei es besonders wichtig, dass in erster Linie ausgebildete und erfahrene Operateure diesen Einsatz verantworten, betont die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie.

Im Rahmen der Medizinstrategie setzt DIAKOVERE auf Standortkonzentration und Schwerpunktbildung im Rahmen von medizinischen Zentren. Seit 2016 gibt es folgende standortübergreifenden Zentren bzw. Kliniken in den DIAKOVERE Krankenhäusern:  Bauchmedizin; Innere Medizin; Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin und das Notaufnahmezentrum sowie die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie und die Frauenklinik im DIAKOVERE Friederikenstift und im DIAKOVERE Henriettenstift. Damit gewährleistet DIAKOVERE nicht nur die hohe Versorgungsqualität für Patienten in diesen medizinischen Fachgebieten, sondern kommt auch den Forderungen von Politik und Krankenkassen nach mehr Qualitätsorientierung und Spezialisierung im vollumfänglichen Rahmen nach. 

 
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