Notfallmedizin im Friederikenstift

Das Fachgebiet unserer Abteilung umfasst als weitere wichtige Bereiche die Rettungs-, Notfall- und Katastrophenmedizin. In Zusammenarbeit mit der Unfallchirurgischen Klinik wird das am Haus befindliche Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) ärztlich besetzt. Darüber hinaus stellen wir einen der Leitenden Notärzte der Feuerwehr Hannover. Hausinterne Notfälle werden vom Reanimationsteam der Anästhesie versorgt.

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  • Innerklinische Notfallversorgung

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  • Schockraumversorgung

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  • Rettungsdienst

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Rettungsdienst

Im Bereich des Rettungsdienstes beteiligt sich das DIAKOVERE Friederikenstift am städtischen Notarztdienst. Das direkt am Krankenhaus stationierte Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) 1 wird von der Berufsfeuerwehr Hannover betrieben. Die ärztliche Besetzung obliegt speziell ausgebildeten und erfahrenen Notärzten aus den Fachdisziplinen Anästhesie und Unfallchirurgie.

Im DIAKOVERE Friederikenstift tätige Notärzte sind ebenfalls als Leitende Notärzte der Region Hannover tätig.

Unser Notarzteinsatzfahrzeug 1 (NEF 1) ist mit modernsten medizinischen Geräten, Hilfsmitteln und Notfallmedikamenten ausgestattet und wird überwiegend im großstädtischen Bereich eingesetzt.

Um die schnellstmögliche und kompetente Hilfe bei lebensbedrohlichen Erkrankungen und Unfällen sicherzustellen, wird parallel zu dem NEF immer ein Rettungswagen (RTW) alarmiert, um die am Notfallort begonnene Therapie fortzuführen und den Patienten zu transportieren. Sollte eine ärztliche Begleitung nicht nötig sein, steht das NEF sofort wieder weiteren Einsätzen zur Verfügung.

Zusätzlich zu dem am Haus stationierten NEF 1 wird außerdem noch das NEF 3 in der Südstadt Hannovers von unserer Klinik besetzt.

In enger Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr Hannover wurden von dem NEF 1 über 1200 Einsätze pro Jahr durchgeführt.

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Schockraumversorgung

Die Versorgung Schwerstverletzter (polytraumatisierter Patienten) gehört zu den Schwerpunkten des DIAKOVERE Friederikenstifts. In unserem Level I-Trauma-Center werden pro Jahr etwa 100 polytraumatisierte Patienten behandelt.

Des Weiteren war das DIAKOVERE Friederikenstift maßgeblich an dem Aufbau des TraumaNetzwerkes DGU der Region Hannover beteiligt und ist als überregionales Traumazentrum zertifiziert. Das TraumaNetzwerk hat das Ziel, die Versorgung von Schwerstverletzten zu verbessern, indem über schnelle Kommunikation und Kooperation zwischen den beteiligten Kliniken und des Rettungsdienstes der Transport oder die Verlegung der Patienten in das bestmögliche, verfügbare Krankenhaus gesichert wird.

Die Zentrale Notaufnahme verfügt über zwei voll ausgestattete Schockräume inklusive modernster Diagnostik, wie Computer- und Magnetresonaztomografen.

Die Schockräume sind die Schnittstelle zwischen notärztlicher Versorgung und Klinik. Lebensbedrohlich verletzte oder erkrankte Patienten werden im Schockraum vom Rettungsdienst übernommen. Ein, bereits voralarmiertes, Team von Anästhesisten, Chirurgen und Funktionspflegekräften stabilisiert lebenswichtige Funktionen, führt die Notfalldiagnostik durch und legt das weitere Vorgehen fest. Bis zur Übergabe des Patienten an die Intensivstation oder den OP-Bereich wird der Patient anästhesiologisch betreut.

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Innerklinische Notfallversorgung

Bei lebensbedrohlichen Notfällen innerhalb des Krankenhauses wird das Reanimationsteam der anästhesiologischen Klink alarmiert. Innerhalb kürzester Zeit kann das auf der Intensivstation stationierte, Team von Intensivmedizinern und Intensivfachpflegekräften erweiterte, lebensrettende Maßnahmen ergreifen

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Katastrophenmedizin

Bei Großschadensfällen mit einem Massenanfall von Verletzten (MANV) ist unsere Klinik in Kooperation mit der MHH-Stabsstelle für Interdisziplinäre Notfall- und Katastrophenmedizin, der Berufsfeuerwehr Hannover, den behördlichen Stellen, der Rettungsdienste und der Polizei eng in die Großschadenfall- und Katastrophenmedizin der Stadt und der Region eingebunden.

Das DIAKOVERE Friederikenstift wird als Erstversorgungsklinik (EVK) im Falle eines Großschadenfalles den Regelbetrieb einstellen und sich auf die Versorgung von vielen schwerstverletzten Patienten einstellen.

Der Notfallplan beinhaltet die Zusammenarbeit der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, der Hilfsorganisationen und der Polizei mit den beteiligten Erstversorgungskliniken. Im Falle eines Großschadensereignisses können im DIAKOVERE Friederikenstift innerhalb kürzester Zeit viele Verletzte von medizinischem Personal aller Fachabteilungen des Klinikums untersucht und erstversorgt werden. Die Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Schmerzmedizin ist maßgeblich organisatorisch und personell an dem Notfallplan beteiligt.

Das Konzept und die Standards werden laufend überprüft und erprobt.

 

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