Die Endometriumablation (endoskopische Entfernung der Gebärmutterschleimhaut)

Bei der Endometriumablation handelt es sich um einen Eingriff, dessen Ziel es ist, durch Verödung der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) therapieresistente Blutungsstörungen zu beseitigen, die bisher nur durch eine Hysterektomie, d.h. durch eine Gebärmutterentfernung behandelt werden konnten. Eine solche Entfernung der Gebärmutterschleimhaut wird mit einem sogenannten Resektotskop durchgeführt, das wie eine thermische Schlinge funktioniert. So kann unter Sicht in das Gebärmutterinnere die Gebärmutterschleimhaut in der erforderlichen Schichtdicke abgetragen werden.

Bei 80 - 90 % der Patientinnen wird die störende Blutung im Ergebnis der Endometriumablation beseitigt. Therapieversager (z.B. das Auftreten neuerlicher Blutungen) finden sich vor allem bei einer vergrößerten Gebärmutter, einer ausgeprägten Myomatose sowie bei der Adenomyosis uteri.

 

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