Morbus Dupuytren

Zur Stabilisierung der Greiffläche der Hand ist diese mit Bindegewebszügen durchsetzt, die sich zu einer Bindegewebsplatte in der Hohlhand verdichten. Hier können Wucherungen des Bindegewebes entstehen, die sich mit der Zeit verhärten und schrumpfen. Dieses kann in Schüben geschehen, wobei sich ein zeitlicher Ablauf der Verschlechterung nicht vorher sehen lässt. Die Finger der Hand werden im Verlaufe der Erkrankung in eine Beugestellung gezogen und können nicht mehr vollständig gestreckt werden. Meist sind der Klein- und Ringfinger betroffen, jedoch kommt es auch vor dass alle Finger einer Hand betroffen sind.

Diese Erkrankung ist recht häufig – man schätzt dass in Deutschland etwa 1,5 Millionen Menschen betroffen sind, wobei dieses bei Männer 8 mal so oft wie bei Frauen vorkommt. Eine genaue Ursache für diese Erkrankung ist noch unbekannt.
Diese Erkrankung behandeln wir je nach Ausprägungsgrad ambulant oder stationär unter einer Armbetäubung.

Bei sorgfälltiger Operationstechnik kommt ein Wiederauftreten der Erkrankung an der operierten Stelle nur bei besonders agressiver Erkrankung vor. Ein Fortschreiten der Erkrankung in nicht bereits operierten Arealen der Hand hat eine Wahrscheinlichkeit von 10 – 15%.

Auch die Operation der Dupuytren`schen Kontraktur wird regelhaft in Oberarmbetäubung und Oberarmblutleere durchgeführt wie unter „Karpaltunnelsyndrom“ beschrieben.

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