Ambulantes Operieren in der Urologie

Eine ganze Reihe von urologischen Operationen können heute ohne stationäre Krankenhausaufnahme, das heißt als ambulante Operationen durchgeführt werden. Dazu zählen insbesondere:  

  • Operationen der Vorhaut und des Vorhautbändchens (Circumcisionen und Frenulotomien)
  • Operationen bei Hodenhochstand (Orchidopexien)
  • Operationen bei Hydrocelen (Wasserbrüchen) und Spermatocelen
  • Operationen von Krampfadern am Hoden (Varikozelen) durch Verödung von einem kleinen Hodensackschnitt aus in örtlicher Betäubung (antegrade Sklerosierung) oder durch Unterbindung von einem Bauchschnitt aus in Vollnarkose (hohe Venenligatur)
  • Korrekturen eines verengten Harnröhrenausganges (Meatusstenosen)
     innere Schlitzung von Harnröhrenengen (Urethrotomia interna)
  • Blasenspiegelungen, z. B. mit Gewebeentnahmen oder mit Röntgenuntersuchung der Harnwege
  • Einlage, Wechsel und Entfernung von Harnleiterstents und -schienen
  • Laserbehandlungen bei genitalen Warzen (Condylomata accuminata)

 

 

 

Unsere ambulanten Operationen erfolgen zum größten Teil in unserem neuen ambulanten Operationszentrum im Friederikenstift Marienstraße, die Voruntersuchungen in der Urologischen Klinik im 3. Stock des Friederikenstifts Humboldtstraße.

Sollte sich während der Operation herausstellen, dass ein Eingriff doch die stationäre Nachbehandlung notwendig macht, kann der Patient jederzeit in unserer Klinik aufgenommen werden. Falls es nach einer ambulanten Operation zu Problemen kommt, ist Tag und Nacht ein diensthabender Urologe in der Klinik über die Notfallambulanz erreichbar.

Besonderen Wert legen wir bei unseren kleinen Patienten auf eine vernünftige Schmerzbehandlung nach der ambulanten Operation. Durch eine zusätzliche örtliche Betäubung zur Vollnarkose bleiben die Kinder in den ersten Stunden nach Vorhaut- oder Hodenoperationen schmerzfrei und erleben den Operationstag wenig traumatisch.

 

zurück zu unserem Leistungsspektrum

 
zu unseren Spendenprojekten