Behandlung von Steinerkrankungen der Niere und der Harnwege

Steine in den Nieren und den Harnwegen müssen heutzutage, anders als noch vor 20 Jahren, nur noch selten durch eine offene Operation behandelt werden. In den meisten Fällen genügt eine so genannte urologische Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL), also eine berührungsfreie Steinzertrümmerung von außen. Wir im Friederikenstift haben eine eigene moderne ESWL-Anlage, sodass wir diese Behandlung unseren Patienten täglich anbieten können. Die Ortung der Steine alternativ mit Röntgenbildern oder mit Ultraschall erlaubt eine optimale Ausrichtung der Therapie bei allen Steinarten.

In jüngster Zeit wurden allerdings minimalinvasive Therapieverfahren entwickelt, die alternativ zur ESWL angeboten werden. Für den Fall der ESWL können ambulante Behandlungen (in Kurznarkose) angeboten werden. Alle Fragen rund um den Behandlungsablauf beantwortet das Sekretariat des Chefarztes der Urologischen Klinik.

Nierensteine, die zu groß zur ESWL sind, extrahieren wir heute über einen knapp 2 cm langen Schnitt in der Flanke mit einem Endoskop im Sinne der „Schlüssellochchirurgie“.  

Die orthopädische und unfallchirurgische Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT)

Durch eine modifizierte Anwendung des urologischen Lithotripter („Nierensteinzertümmerer“) können am  menschlichen Bewegungsapparat mittels Stoßwellentherapie posttraumatische Knochenheilungsstörungen  behandelt werden. Die hochenergetischen Stoßwellen sind bei der extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) nicht destruktiv, sondern regenerativ.

Die ESWT wird im DIAKOVERE Friederikenstift von unserem externen Kooperationspartner Dr. med. Frank Baetje angeboten.

Voruntersuchungen, Befundsichtungen und Terminvergaben erfolgen in seiner hannoverschen Praxis (2,5 km entfernt). Gleiches gilt für die Auseinandersetzungen bzw. Honorarkostenvoranschläge mit den Kostenträgern (Private Krankenversicherungen, Berufsgenossenschaften, Bundeswehr).

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