Neues Angebot im DIAKOVERE Henriettenstift: Neurologische Früh-Rehabilitation ist einmalig in der Region Hannover

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v.l.n.r.: Alexandra Schröder (Pflegerische Leitung), Irina Vojnov (Gesundheits- und Krankenpflegerin), Sabine Mischer (Pflegedirektorin), Dr. Markus Ebke (Fachliche Leitung), Cornelia Kernbach (Physiotherapeutin), Prof. Dr. Fedor Heidenreich (Chefarzt) Unten: Thomas Wokittel (Gesundheits- und Krankenpfleger)

DIAKOVERE besetzt die Schnittstelle zwischen Akutversorgung und klassischer Reha: Seit Oktober gibt es im DIAKOVERE Henriettenstift die Neurologische Frührehabilitation als Teil der Neurologischen Klinik – und damit das erste medizinische Angebot dieser Art in der Region Hannover. Im Bereich des profilierten Chefarztes Prof. Dr. Fedor Heidenreich hat der weit über die Grenzen Hannovers hinaus bekannte Experte Dr. Markus Ebke die fachliche Leitung dieses neuen Bereiches übernommen. Pflegerische Leitung ist Patrick Bänsch.

Die Neurologische Frührehabilitation schließt sich direkt der Akutversorgung, etwa nach einem Schlaganfall mit Aufenthalt auf der Stroke Unit, an. Patienten, die unter schweren neurologischen Einschränkungen, z.B. einer Halbseitenlähmung, leiden, werden durch ein koordiniertes Behandlungsprogramm aus aktivierender Pflege mit spezifischen Reha-Maßnahmen aufgebaut und für den nächsten Schritt der Weiterbehandlung - der klassischen Rehabilitation – vorbereitet.

Dr. Ebke hat seine medizinische Karriere in Bremen begonnen. Hier hat er in verschiedenen Funktionen, zuletzt als Leitender Oberarzt der Stroke Unit gearbeitet und auch Erfahrungen als kommissarischer Klinikdirektor gesammelt. Es folgten Stationen als Chefarztim Bergischen Land und in Ostwestfalen. Mit seinem Wechsel in die Landeshauptstadt kehrt er zurück in seine Geburtsstadt Hannover.

Er sieht die DIAKOVERE Krankenhäuser und speziell das DIAKOVERE Henriettenstift als optimalen Standort für die Schnittstelle zwischen Akutversorgung und klassischer Rehabilitation. Der Grund: Kurze Wege und die Kompetenz direkt vor Ort – alles aus einer Hand. Wesentlich für diese Behandlung ist eine interdisziplinäre teamorientierte Zusammenarbeit, im Kern von Ärzten, Pflegekräften, Therapeuten und dem Sozialdienst. Patienten, die bislang zur Frührehabilitation sogar bis nach Schleswig-Holstein verlegt werden mussten, können somit jetzt vor Ort behandelt werden. „Da sich gerade in dieser Phase der Rehabilitation oft Fragen und Probleme ergeben, die eine Abstimmung mit den Akutversorgern erfordern, ist die Nähe zu den Kollegen in der Neurologie wie den Nachbardisziplinen optimal!“

Dr. Ebke selbst beschreibt sich als ein „den Menschen zugewandter Arzt neugieriger Betrachter und als ein am berufs-  und fachgruppenübergreifenden Austausch interessierter Behandler, der ganz bewusst seine Karriere der Neurologie gewidmet hat.“

Die ersten Patienten wurden bereits erfolgreich behandelt, Expansion ist das Ziel. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass dieses Angebot im städtischen Umfeld gut angenommen wird!“, so Dr. Ebke.

 
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