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Informationen über das psychoonkologische Angebot der Seelsorge

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Bei der Aufnahme zu einer Operation in die Frauenklinik erfolgt in der Regel am Vortag die Vorbereitung. In manchen Situationen bedarf es auch längerer vorbereitender Maßnahmen. Ein besonderer Schwerpunkt der Operationstätigkeit ist die onkologische operative Behandlung, d.h. die Behandlung von gynäkologischen Krebserkrankungen und der Brustkrebserkrankung. Alle großen gynäkologischen Krebsoperationen werden teilweise in Zusammenarbeit mit den Chirurgen und Urologen durchgeführt. Zudem liegt ein weiterer Schwerpunkt unserer Klinik in der minimal-invasiven bzw. endoskopischen Operationstechnik.

Im Rahmen des Brustzentrums der Klinik gilt ein ganz besonderes Interesse sowohl den brusterhaltenden als auch den rekonstruktiven Operationen bei Tumoren der Brust (rund 800 Eingriffe im Jahr).

Die oft notwendige medikamentöse Nachbehandlung, die in den meisten Fällen ambulant durchgeführt wird, bildet einen weiteren Schwerpunkt unserer Arbeit (Onkologische Tagesklinik).

Bei Brustkrebs spielt die Früherkennung eine entscheidende, wenn nicht sogar lebensrettende Rolle. Daher wird im Brustzentrum der Frauenklinik des DIAKOVERE Henriettenstifts, neben schon vorhandenen Untersuchungsmethoden wie der Mammographie, der Ultraschalluntersuchung und der MR-Mammographie eine weitere, neue und innovative Diagnostik angeboten: Die Vakuumbiopsie, stereotaktisch unter Röntgenkontrolle bzw. (Mammotom) auch sonographisch gesteuert.

In enger Kooperation zwischen Frauenklinik und Radiologie des Henriettenstifts wird Frauen mit abklärungsbedürftigen Befunden in der Brust diese minimal-invasive Methode angeboten. Dadurch können zahlreiche größere Gewebsentnahmen in Narkose vermieden werden.

Schon seit längerem hat die Klinik Erfahrung mit der Durchführung der "Wächterlymphknotenentfernung". Diese Maßnahme kann bei bestimmten Brustkrebserkrankungen die sonst noch übliche Operation der Achselhöhle zur Entfernung zahlreicher Lymphknoten ersetzen: damit eine deutliche Reduzierung der Beeinträchtigung durch das ausgedehntere operative Vorgehen. Diese Methode wird in Zusammenarbeit mit der Nuklearmedizin durchgeführt.

Des weiteren existiert in der Frauenklinik eine Abteilung für Urogynäkologie zur diagnostischen Klärung und konservativen oder operativen Behandlung bei Patientinnen mit Inkontinenzproblemen (z.B. TVT-Einlage)oder Senkungszuständen des weiblichen Genitale.

Spezielle Sprechstunden sollen unseren Patientinnen vor Operationen oder auch während erforderlicher Nachbehandlungen eine kompetente Ansprechadresse sein.

 
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