Operative Therapie der Belastungsinkontinenz (unwillkürlichem Urinabgang)

Zur Unterstützung eines gestörten Blasenverschlussmechanismus können wir ein schmales Kunststoffband als Widerlager unter die Harnröhre legen. Beim Husten oder Lachen wird die Harnröhre dann gegen diese Schlinge gedrückt. So kann störender, unwillkürlicher Urinverlust verhindert werden. Die Schlinge wird dabei mit speziellen Instrumenten spannungsfrei (daher der Name: Tension free Vaginal Tape) von der Scheide aus unter die Harnröhre gelegt und entweder durch die Bauchdecke oberhalb des Schambeins oder in der Schenkbeuge (trans-Obturatorisch; daher TVT-O) wieder nach aussen geführt werden. Diese minimal-invasive Operation kann, wenn sie nicht mit anderen Eingriffen kombiniert wird, sogar in lokaler Betäubung erfolgen. Die Erfolgsrate liegt zwischen 80-90%.

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