Röntgendiagnostik & Digitale Radiographie

Trotz Zunahme der Schnittbildverfahren (CT, MRT, Sonographie) ist die klassische Röntgenaufnahme auch heute unverzichtbar. Dies gilt vor allem für die Knochen- und Gelenkdiagnostik bei Verletzungen, Gelenkabnutzung und Entzündungen, für die Diagnostik von Herz und Lunge z.B. bei Verdacht auf Lungenentzündung sowie für die Diagnostik der weiblichen Brust mit der Mammographie. Auch die Magen-Darm-Diagnostik spielt, trotz der Möglichkeiten der Endoskopie (Spiegelung), immer noch eine Rolle. 

Heute sind wir in der Lage, ohne klassischen Röntgenfilm auf digitale Weise Röntgenbilder zu erstellen. Die Dokumentation der Bilddaten erfolgt in einem digitalen Speicher (z.B. Server-PC). Die Qualität ist derjenigen der analogen Filmdiagnostik ebenbürtig, für den Laien ist ein digitales Röntgenbild von einem analogen Bild auf den ersten Blick nicht zu unterscheiden (s.u.). Zahlreiche Vorteile (Vernetzung, stabilere Qualität etc.) sprechen für diese Methode. Das digitale Bild kann über Datenleitungen sehr rasch über große Distanzen verschickt und jederzeit ohne weitere Strahlenbelastung des Patienten in gleicher Qualität vervielfältigt werden. Es kann gleichzeitig an verschiedenen Orten in identischer Original-Qualität zur Verfügung stehen.

Röntgenaufnahme eines komplizierten Schienbeinbruches (Tibiakopffraktur)
Moderne Röntgenanlage in der Not- und Unfallaufnahme.
Normalbefund einer Röntgenaufnahme des Brustkorbes
Herzvergrößerung bei einem Patienten mit koronarer Herzerkrankung. Geringe Blutstauung in den Lungengefäßen.
Mammographie einer Patientin mit Brustkrebs. Typische, sogenannte "Mikroverkalkungen"
 
 
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