Mamma-Konferenz

In einer wöchentlich stattfindenden interdisziplinären Konferenz werden sämtliche in der vorangehenden Woche im Brustzentrum vorgestellten, diagnostisch zu diskutierenden Patientinnen an Hand ihrer Unterlagen und vor allem der gesamten bildgebenden Mamma-Diagnostik besprochen.

Ebenso werden alle Unterlagen von Patientinnen diskutiert, bei denen eine minimal-invasive Untersuchung der weiblichen Brust (Stanzbiopsie, Vakuumbiopsie etc.) durchgeführt wurde. Alle Empfehlungen und Entscheidungen werden in einem schriftlichen Protokoll festgelegt.

An dieser Konferenz nehmen grundsätzlich der Leiter bzw. die Vertreterin des Leiters des Brustzentrums, sämtliche an der operativen Versorgung und der bildgebenden Diagnostik beteiligten Gynäkologen und Radiologen, das beteiligte Institut für Pathologie, die eng mit dem Brustzentrum kooperierende Mammographie-Screening-Einheit sowie je nach Bedarf auch niedergelassene Gynäkologinnen und Gynäkologen teil.

Ziel der Konferenz ist eine interdisziplinäre Abstimmung hinsichtlich Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der weiblichen Brust, um den heutigen hohen europäischen und deutschen Qualitätsstandards (EUSOMA, S3-Leitlinien) jederzeit gerecht werden zu können. Zudem wird durch die interdisziplinäre Abstimmung im gesamten Diagnostik- und Behandlungsprozess eine optimale Kommunikation zwischen allen beteiligten Fachdisziplinen erreicht. Hierdurch wird das aktuell höchstmögliche Maß an diagnostischer Sicherheit, die Festlegung der schonendsten und dennoch effektivsten Therapiemöglichkeiten beim Mamma-Karzinom sowie eine möglichst optimale Festlegung in der Nachsorge nach Brustkrebs realisiert.

 

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