Auszubildende im DIAKOVERE Fachschulzentrum

DIAKOVERE Fachschulzentrum auf Radio Leinehertz

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In Zusammenarbeit mit radio leinehertz ist ein einstündiger Radiobeitrag über den Projektunterricht der Berufsfachschule-Ergotherapie im DIAKOVERE Fachschulzentrum entstanden. Lernende aus dem Kurs ET 15 produzierten ihn unter fachkundiger Anleitung von zwei Mitarbeitenden des evangelischen Kirchenfunks. Über die Herstellung der Einzelbeiträge, der Auswahl der Musik und der Moderation vor Ort erwarben bzw. erweiterten sie ihre Medienkompetenz. Dies ist auch ein Ziel einer handlungsorientierten Ausbildung, denn Angehörige von Gesundheitsfachberufen müssen in der Lage sein, ihren Beruf und ihre Anliegen so zu formulieren, dass es bei der Zielgruppe ankommt.

Inhaltlich konnten sich die Zuhörer/innen informieren über verschiedene Projektarbeiten, die im Rahmen des ET-Unterrichts z.B. für Flüchtlinge, für Bewohner/innen einer Wohngruppe von DAL oder für Menschen in einer psychiatrischen Einrichtung in der Region entstanden sind.

Zum Radiobeitrag "Was machen Ergotherapeuten?"


Neugestaltung eines Badezimmers in einer Wohngruppe im Annastift

Im Rahmen einer Projektgruppenarbeit während der Ergotherapieausbildung, gestalten die Schüler des 2. Ausbildungsjahres das Badezimmer einer Wohngruppe am Annastift um und verleihen ihm hierbei nicht nur einen neuen Anstrich, sondern bauen zusätzlich noch eine neue Duschwand ein. Als letzten Schliff erhält das Badezimmer, nach Abschluss der handwerklichen Veränderungen, noch kleine, nützliche Details, wie beispielsweise eine Wanduhr.

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Neugestaltung des Aufenthaltsraumes der Miele-AT in den Wahrendorffschen Kliniken

Die Idee den Aufenthaltsraum neu zu gestalten, kam durch den Praxiseinsatz in der Arbeitstherapie (AT) von drei Schülerinnen unserer Klasse. Der Wunsch der Umgestaltung besteht schon seit langem bei Teilnehmern und Mitarbeitern der Miele-AT und wurde schon des Öfteren thematisiert…ohne Erfolg.

Ein Grund, dies im Rahmen des Projektes in Angriff zu nehmen!

Die Grundidee, die Wand neu zu streichen und eine neue Küchenzeile einzubauen, wurde von den Klienten und Mitarbeitern so gut aufgenommen, dass sie sogleich um weitere Aspekte (neuer Boden, Decke abhängen, neue Küche etc.) erweitert wurde. Dies überstieg jedoch unsere Möglichkeiten im Rahmen der Projektarbeit.

So wurde gemeinsam entschieden, dass unsere Projektgruppe die Wandgestaltung übernimmt und ein Konzept für die weitergehende Renovierung des Pausenraumes  plant.

Wir hoffen, dass sich die Teilnehmer nach der Renovierung des Aufenthaltraumes dort wohlfühlen und freuen uns auf eine gemeinsame Einweihung. 

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Upcycling Blumenbeet mit und für Flüchtlinge des Heims am Annateich

Im Rahmen des Projektunterrichts haben wir ein Upcycling Blumenbeet im Garten des Flüchtlingsheims am Annateich erbaut. In unserer Projektgruppe haben mitgearbeitet Laura Ludwig, Inga Dreyhaupt, Laura Große, Lina Hisleiter und Wiebke Kersten. Unser Ziel war es, den tristen Garten des Heims ein wenig zu verschönern und den Bewohnern somit eine Freude zu machen. Ein weiteres Ziel war es, die Flüchtlinge direkt mit einzubeziehen, da diese sich über jede Art von Freizeitaktivität freuen.

Die Vorbereitungsaufgaben haben wir so untereinander verteilt, dass wir recht zügig, bevor die kalten Tage kamen, mit dem Projekt Blumenbeet starten konnten.
Wir benötigten alte Autoreifen, die wir von einer nahegelegenen Werkstatt geschenkt bekommen haben. Um sie farblich zu verschönern haben wir aus dem Baumarkt Sprühfarbe besorgt und auf dem Weg auch direkt die Blumenerde und Blumen eingekauft. Am folgenden Projekttag konnten wir also direkt starten.

Zuerst wurden die Reifen von grobem Schmutz befreit, anschließend besprüht und als die Farbe getrocknet war, haben die Bewohner sie neben der Sitzecke im Garten platziert. Die Anordnung und Stapelung hat uns ein wenig an das Spiel Tetris erinnert, doch nach einigen Versuchen haben wir die bestmöglichen Positionen gefunden. Nachdem die Reifen an der unteren Öffnung mit Kaninchendraht verschlossen wurden, konnten die Bewohner sie zuerst mit Erde befüllen und anschließend nach ihren Vorstellungen bepflanzen. Ein wenig Wasser haben die Blumen auch noch bekommen; allerdings waren die Bewohner sehr sparsam mit dem Wasser, aus Angst die Blumen zu ertränken. Wir haben ihnen noch eine kurze Einweisung gegeben, wie viel und wie häufig die Blumen Wasser benötigen und können nun einige Wochen später sagen, dass das Projekt Blumenbeet mit viel Freude weiterbelebt wird.

Die gemeinsame Arbeit hat uns viel Freude bereitet. Wir hatten durch das Projekt nicht nur die Möglichkeit uns mit einigen Menschen vor Ort auszutauschen und etwas über deren Lebensgeschichte zu erfahren, sondern konnten ihnen auch eine Freude bereiten und sie in den Prozess integrieren. 

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