V.l.: Dr. Hans Ulrich Anke, Stefan David und Prof. Dr. Thomas Moesta. Fotonachweis: Daniel Junker

DIAKOVERE strategisch klar und mit wichtigen Investitionen in die Zukunft

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DIAKOVERE baut erfolgreich an seiner Zukunft: Mit der „Medizinstrategie DIAKOVERE 2035“ als Teil einer umfassenden Konzernstrategie setzt das Unternehmen seinen beschlossenen Entwicklungsrahmen weiter konsequent um. Trotz eines unklaren Marktumfeldes hat DIAKOVERE das Jahr 2025 mit Erträgen von 449,1 Millionen Euro und einem Konzernplus von 1,7 Millionen Euro abgeschlossen. Gleichzeitig investierte Niedersachsens größtes freigemeinnütziges Sozial- und Gesundheitsunternehmen rund 45 Millionen Euro in seine Zukunftsfähigkeit; politische Rahmenfaktoren machen Sorgen.

„Der Abschluss für 2025 ist ein gutes Jahresergebnis - sowieso, weil das Ergebnis positiv ist, und erst recht, weil wir deutliche Verbesserungen unter schwierigen Marktbedingungen erreicht haben. Das Ergebnis macht Mut für die anstehenden Herausforderungen in den Wirrnissen sog. Krankenhausreformen und planloser Kürzungen. Denn es zeigt, dass wir unser Unternehmen wirksam steuern und zugleich konsequent weiterentwickeln“, sagt Dr. Hans Ulrich Anke, Vorsitzender des DIAKOVERE-Aufsichtsrats. „Dass wir gleichzeitig rund 45 Millionen Euro investieren konnten, ist ein klares Signal: Wir sichern nicht nur den laufenden Betrieb, sondern bauen an unserer Zukunft von DIAKOVERE“, so Anke.

Das positive Betriebsergebnis sei ein wichtiger Schritt, aber sicher kein Anlass zur Entwarnung, betont auch Stefan David, Vorsitzender der Geschäftsführung: „Die Politik stellt uns durch unklare Reformen vor immer neue Herausforderungen. Deshalb müssen wir auch künftig wirtschaftliche Vernunft, hohe fachliche Qualität und unsere Verantwortung für die Menschen in der Region miteinander verbinden.“

Prof. Dr. Thomas Moesta, Medizinischer Geschäftsführer und Co-Vorsitzender der Geschäftsführung, sieht in der besonderen Breite von DIAKOVERE eine zentrale Stärke für die Versorgung: „Wir lösen jeden Tag Probleme, die für unsere Gesellschaft von entscheidender Bedeutung sind – in der Medizin, in der Pflege, in der Rehabilitation, in der Eingliederungshilfe oder in der Bildung. Ohne uns blieben systemrelevante Aufgaben ungelöst.“ Dazu seien nur Komplexanbieter wie DIAKOVERE in der Lage: Medizinische, pflegerische, therapeutische, soziale und diakonische Leistungen so miteinander zu verbinden, dass Menschen wirklich ganzheitlich begleitet werden. „Wir sind wertvoll für die Stadt Hannover, für die Region und für das Land Niedersachsen – das erkennt auch Politik mehr und mehr“, so Moesta.

Medizinstrategie 2035: Zwei Säulen. Fünf Pfade. Zwei Standorte.
Mit der „Medizinstrategie DIAKOVERE 2035“ hat das Unternehmen einen eigenständigen langfristigen Entwicklungsrahmen für seine Krankenhäuser beschlossen. Ihr Grundgedanke lautet: Stärken bündeln, Spezialisierungen schärfen und Medizin konsequent vom Menschen her organisieren. Das Strukturprinzip „2–5–2“ steht für zwei Säulen der Versorgung, fünf spezialisierte Behandlungspfade und zwei klar profilierte Standorte. Die Umsetzung erfolgt schrittweise; die Versorgungssicherheit hat dabei Vorrang. „Wir organisieren Medizin künftig noch konsequenter vom Menschen her: patientenorientiert statt abteilungsorientiert, interprofessionell statt in getrennten Strukturen und sektorenübergreifend statt an Zuständigkeitsgrenzen“, sagt Moesta.

Wir sind da: Wo, wenn und weil man uns braucht
Die Medizinstrategie ist Teil einer umfassenden Konzernstrategie, mit der DIAKOVERE seine unterschiedlichen Geschäftsfelder unter einem gemeinsamen Versprechen verbindet: „Wir sind da …!“ In der medizinischen Versorgung ist DIAKOVERE da, „wo man uns braucht“. In der Alten-, Jugend- und Eingliederungshilfe ist DIAKOVERE da, „wenn man uns braucht“. Und in der Bildung ist DIAKOVERE da, „weil man uns braucht“. „Die Konzernstrategie verbindet drei Perspektiven: eine spezialisierte und zugleich inklusive medizinische Versorgung, einen innovativen und vernetzten Sozialraum sowie zukunftsorientierte Bildungsangebote“, erläutert David.

Herausfordernde Bedingungen – besonders für freigemeinnützige Träger
Das Gesundheits- und Sozialwesen befindet sich weiterhin in einem tiefgreifenden Wandel. Dr. Anke blickt dabei besonders nach Berlin: „Die vom Bundesgesundheitsministerium vorgelegten Sparpläne sorgen für neue Unsicherheiten auf einem ohnehin gestressten Markt.“ Für freigemeinnützige Häuser verschärfe sich die Situation zusätzlich dadurch, dass sie anders als viele kommunale oder landeseigene Kliniken nicht auf einen öffentlichen Defizitausgleich zurückgreifen könnten. Gemeinsam mit mehr als 50 freigemeinnützigen Krankenhäusern aus ganz Niedersachsen setzt sich DIAKOVERE deshalb für eine vollständige Refinanzierung von Tarifsteigerungen und inflationsbedingten Mehrkosten sowie für faire Wettbewerbsbedingungen unabhängig von der Trägerschaft ein. „Freigemeinnützige Unternehmen arbeiten für Menschen, nicht für Gewinne und auch nicht für kommunal- oder gar parteipolitische Interessen. Wir können uns in unserer Arbeit ganz und gar auf die Bedürfnisse der anvertrauten Menschen konzentrieren. Dafür brauchen wir faire und verlässliche Bedingungen – und keinen ungleichen Wettbewerb, bei dem die Trägerschaft darüber entscheidet, ob, wo und wie Defizite aufgefangen werden“, betont der Aufsichtsratsvorsitzende.

50 Jahre Perspektiven fürs Leben
Wie dieser Anspruch mit Leben gefüllt wird, zeigt das Berufsbildungswerk im DIAKOVERE Annastift, das in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert. Seit fünf Jahrzehnten begleitet das BBW junge Menschen mit Behinderung dabei, ihre Stärken zu entdecken, einen Beruf zu erlernen und Perspektiven für ein selbstbestimmtes Leben zu entwickeln. Das Jubiläum steht beispielhaft für den strategischen Anspruch von DIAKOVERE, inklusive Bildungsangebote zu gestalten und Menschen verlässlich auf ihrem Weg in Ausbildung, Arbeit und ein eigenständiges Leben zu begleiten.

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