Zentrum für Integrative Rehabilitation

DIAKOVERE Friederikenstift - Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Sonderstation für Schwerunfallverletzte in Bad Münder-Hachmühlen

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Zentrum für integrative Rehabilitation

Im DIAKOVERE Friederikenstift Bad Münder/Hachmühlen am Deister steht die Nachbehandlung von Unfallverletzungen im Mittelpunkt. Unser Zentrum für integrative Rehabilitation bietet Ihnen ein umfassendes, modernes Therapieangebot. Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg zurück in den Beruf und Alltag oder bereiten Sie zielgerichtet auf Ihr neues Arbeitsfeld vor.

Das DIAKOVERE Friederikenstift Bad Münder besteht seit 1950 und wurde als erste Einrichtung dieser Art gemeinsam mit den Berufsgenossenschaften zur Nachbehandlung Schwerunfallverletzter gegründet. Das Zentrum für Integrative Rehabilitation ist Bestandteil der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am DIAKOVERE Friederikenstift in Hannover.

Unsere Leistungen im Überblick

Heilen

Komplextherapie zur Rehabilitation nach Verletzungen und/oder Operationen am Bewegungsapparat.

  • Krankengymnastik in Einzel- und Gruppentherapie
  • Wassergymnastik in Einzel- und Gruppentherapie
  • Trainingstherapie und Terraintraining
  • Ergotherapie mit arbeitsplatzbezogenem Schwerpunkt
  • Prothetische Versorgungen nach Amputationen an oberen und unteren Extremitäten
  • Prothesengebrauchsschulung
  • Orthopädietechnische Schuhversorgungen
  • Arbeitspsychologie

Nachbehandeln

  • Behandlung schwer unfallverletzter Patienten mit allen zur Verfügung stehenden therapeutischen Möglichkeiten
  • Erreichung weitgehender Wiederherstellung der Gesundheit
  • Arbeitsfähigkeit bzw. berufliche Wiedereingliederung

Versorgen

Vor der Entlassung des Patienten legen der behandelnde Arzt und der Rehaberater der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung auf Basis der Ergebnisse der Rehabilitation in unserer Einrichtung weitergehende Maßnahmen für die Zeit nach dem stationären Aufenthalt fest.

  • Viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung als Ergänzung der Therapie
  • Für Angehörige von Patienten stehen Gästezimmer zur Verfügung

Unser Leistungsspektrum in der Unfallchirurgischen Rehabilitation

In unserem Zentrum für Integrative Rehabilitation bieten wir im Rahmen der Rehabilitation von berufsgenossenschaftlich versicherten Patienten spezielle Behandlungsformen für unfallverletzte Patienten an.

Unserer Klinik stehen diverse Verfahren zur Verfügung, um das Rehabilitationsziel zu erreichen. Dazu gehören die anerkannten Verfahren der Physiotherapie sowie die begleitend erforderlichen Therapieverfahren der physikalischen Therapie. Ab Beginn der stationären Behandlung - spätestens bei Erreichen der notwendigen Belastbarkeit - wird das Therapiespektrum um die berufsbezogene Arbeitstherapie ergänzt.

Alle Maßnahmen – ob ambulant oder stationär – werden in enger Absprache mit den Kostenträgern durchgeführt.

Besondere Unfallmedizinische Versorgung (BUV)

Die Besondere Unfallmedizinische Versorgung (BUV) umfasst eine stationär-rehabilitative Leistung mit folgenden Merkmalen:

  • Mehrfachverletzungen mit jeweils eigenständigem Therapiebedarf
  • Erhöhter ärztlicher, therapeutischer und/oder pflegerischer Aufwand
  • Diagnostisch-therapeutische Mitbehandlung verschiedener Fachdisziplinen
  • Verletzungsbilder mit verzögertem Heilverlauf
  • Exoprothetische Versorgung

Der Therapieumfang dieses Behandlungsverfahrens wird individuell ausgerichtet nach Art und Schwere der jeweiligen Erkrankung.

Das Leistungsspektrum der BUV umfasst:

Bei der Berufsgenossenschaftlich Stationären Weiterbehandlung (BGSW) handelt es sich um eine in der Regel vierwöchige stationäre Rehabilitationsmaßnahme.

Nach Abschluss wesentlicher diagnostischer Verfahren und wiederhergestellter Selbständigkeit wird im Rahmen der BGSW der Fokus auf ein intensives therapeutisches Behandlungsspektrum gelegt, um zeitnah ein bestmögliches funktionelles Gesamtergebnis zu erzielen.
In der BGSW sind hauptsächlich folgende therapeutische Funktionsbereiche beteiligt:

  • Physiotherapie
  • Physikalische Therapie
  • Sporttherapie
  • Ergotherapie

Ziel der Therapiemaßnahmen ist eine bestmögliche Funktionsverbesserung der verletzten Körperregion vor dem Hintergrund eines ganzheitlichen Behandlungsansatzes. Die Versorgung und das Training mit entsprechend angepassten Hilfsmitteln bilden einen weiteren Schwerpunkt in der BGSW.

In der Erweiterte Ambulante Physiotherapie (EAP) kommen Behandlungsmaßnahmen aus der Physiotherapie, Physikalischen Therapie und Medizinischen Trainingstherapie zur Anwendung, fakultativ ergänzt durch die Ergotherapie.

Ziel ist die Verbesserung und/oder die Wiederherstellung körperlicher Funktionen nach Verletzungen des muskuloskeletalen Stütz- und Bewegungsapparates. 
Die EAP wird angewandt, wenn Physiotherapie als Einzeltherapie nicht ausreicht, wie beispielweise bei:

  • Bewegungseinschränkungen der großen und kleinen Gelenke
  • Komplexen Gelenkverletzungen mit verzögertem Heilverlauf
  • Muskelschwächen oder Muskelfunktionsstörungen nach Verletzungen und/oder Operationen
  • Bei Stillstand eines anfänglichen Funktionsgewinnes unter Standardtherapien.

Für spezielle Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates oder bei Berufskrankheiten kann eine ABMR (Arbeitsplatzbezogene Muskuloskeletale Rehabilitation)  erforderlich werden, wenn konkret benötigte arbeitsrelevante Aktivitäten in die Therapie zu integrieren sind.

Dieses geschieht mit Hilfe einer spezifischen Arbeitsorientierung, um eine ausreichende funktionelle Belastbarkeit für die möglichst unmittelbar anschließende Arbeitsfähigkeit im Sinne einer vollschichtigen Rückkehr an den (bisherigen) Arbeitsplatz zu erreichen.

Voraussetzung für eine ABMR ist, dass aufgrund der körperlichen Belastbarkeit  mindestens eine 3-stündige tägliche arbeitsplatzbezogene Therapie möglich ist, die in der Regel wöchentlich gesteigert wird.

Zu den arbeitsplatzbezogenen Therapieelementen der ABMR zählen:

  • „Work Hardening“  (Berufs- und Alltagsbezogenes Training)
  • Ergotherapie (mit Schwerpunkt Arbeitstherapie)
  • Arbeitssimulationstraining (z.B. WorkPark®)
  • Praxistraining (z.B. am Arbeitsplatz)

Zur beruflichen Rehabilitation Arbeitstherapie nach Wolters & Sohns:

  • Sie ist Bestandteil im Netzwerk mit Patient, Arzt, Kostenträger und Physiotherapie bzw. EAP
  • Konsequenter Arbeitsplatzbezug in der Therapiephase
  • Mit der Arbeitstherapie schließen wir die Lücke zwischen der EAP und der ABE bzw. der Arbeitsfähigkeit
  • Berücksichtigung aller arbeitsplatzrelevanten Arbeitsanforderungen
  • Umsetzung der Arbeitstherapie / betriebliches Arbeitstraining mit speziell für die Arbeitstherapie entwickelten Therapiegeräten (WorkPark)
  • Praxistraining mit konsequentem Arbeitsplatzbezug
  • Speziell geschultes Team

Arbeitstherapeutische Leistungsanalysen zur beruflichen Rehabilitation

Das FCE-Verfahren ALa® ist ein standardisiertes Verfahren zur Messung der individuellen Fähigkeit von Rehabilitanden, Anforderungen der Arbeitstätigkeit zu erfüllen. Es beinhaltet neben standardisierten körperlich orientierten Testaufgaben auch anamnetische Erhebungen, Interviewelemente und Beobachtungen. Die realitätsnahe Beurteilung der Arbeitstätigkeiten von Rehabilitanden bezieht sich schwerpunktmäßig entweder auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit, einen bestimmten Beruf oder auf die Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes und erfolgt über standardisierte Leistungstests zur beruflichen Rehabilitation.

Therapeutisch begleitete Arbeits- und Belastungserprobungen

Es kann im Einzelfall sinnvoll und notwendig sein, eine Arbeits- und Belastungserprobung arbeitstherapeutisch zur beruflichen Rehabilitation zu begleiten und zu betreuen – vor allem dann, wenn Probleme zu erwarten bzw. bereits eingetreten sind, wie z. B.

  • eine Arbeits- und Belastungserprobung wird begonnen, ohne dass bereits eine ausreichende Belastbarkeit vorliegt,
  • trotz gegenteiliger Absprachen werden dem Patienten während der ABE arbeitsplatzfremde Tätigkeiten abverlangt,
  • das Zeitmanagement der Arbeits- und Belastungserprobung lässt das Ausführen üblicher Tätigkeiten nicht zu (Beispiele: Arbeiten auf Baustellen mit mehrstündiger Anfahrt; zeitlich aufwändige Wartungs- und Reparaturarbeiten an Maschinen oder Anlagen im Außendienst – diese Arbeit könnte nicht einfach beendet werden, nur weil die geplanten vier Stunden Arbeitszeit bereits verstrichen sind),
  • der Arbeitgeber des Patienten ist nicht uneingeschränkt kooperativ,
  • der Patient selbst bezweifelt seine Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit und steht damit im Widerspruch zu den ärztlichen und therapeutischen Befunden,

um nur einige in der Praxis häufig auftretende Probleme zu nennen.

In solchen Fällen ist es Aufgaben des Therapeuten, vor Ort die Bedingungen für die Arbeits- und Belastungserprobung zu optimieren und auf der Basis seiner beruflichen Kompetenzen konkrete Lösungen für die auftretenden Probleme zu entwickeln.

Arbeitstherapieangebote in Hachmühlen

  • Arbeitstherapie nach dem Stufenmodell von Wolters & Sohns / PER Stufe 1-3
  • Durchführung von ABMR Maßnahmen
  • Durchführung von arbeitstherapeutischen Maßnahmen an realistischen Probearbeitsplätzen
  • Arbeitstherapie im Work – Park
  • Durchführung der Arbeitstherapie in einer Vielzahl von Kooperationsbetrieben im unmittelbaren Umkreis der Klinik (Hoch- und Tiefbau, Elektro, Metallbau, Dachdeckerei und Zimmerei, Malerei )
  • Kraftfahrzeugstraining / Arbeitstherapie mit der Fahrschule Grünberg und einer großen Fahrzeugflotte: verschiedene Lkw´s: 40t, 7,5 t, Gabelstapler, Trecker, Pkw mit Schalt – und Automatikgetriebe
  • Durchführung aller angebotenen Ala´s: arbeitsmarktbezogen, arbeitsplatzbezogen, berufsbezogen
  • Arbeitsplatzbesichtigungen und Austestung im Betrieb des Versicherten noch während der BGSW

Therapieangebote im Rahmen Ihrer Rehabilitation

Unsere vielfältigen Therapieangebote unterstützen Sie gezielt auf Ihrem Weg zu mehr Selbstständigkeit, Mobilität und Lebensqualität. Gemeinsam mit erfahrenen Therapeutinnen und Therapeuten arbeiten Sie daran, Ihre Beweglichkeit und Funktionalität zu verbessern, gezielt Muskulatur aufzubauen oder sich auf den beruflichen Wiedereinstieg vorzubereiten. Ob Physiotherapie, Ergotherapie, Sporttherapie, Gehschule oder berufsbezogene Arbeitstherapie – wir setzen auf individuell angepasste, patientenzentrierte Ansätze, die Ihre persönlichen Ziele in den Mittelpunkt stellen.

Physiotherapie

Ziel ist es, mit der Physiotherapie Gelenkfunktionen zu verbessern. Gemeinsam mit Ihrem Therapeuten erlernen Sie beeinträchtigte Bewegungsabläufe wieder und erlangen Ihre Selbstständigkeit zurück.

Ergotherapie

Motorisch-funktionelle und sensomotorisch-perzeptive Behandlung mit aktiven und passiven, patientenzentrierten Behandlungsansätzen.

Sporttherapie

Zentraler Bestandteil der Sporttherapie ist die Medizinische Trainingstherapie. Ziel ist ein gezielter Muskelaufbau sowie ein an die mögliche Belastung angepasstes Ausdauer- und Konditionstraining. 

Gehschule

Die Gehschule vereint verschiedene Therapie- und Schulungsmaßnahmen zum Thema Prothesen und bietet Gehtraining auf verschiedenen Untergründen mit den Gegebenheiten des Alltags.

Berufsbezogene Arbeitstherapie

Die berufsbezogene Arbeitstherapie bietet einen konsequenten Arbeitsplatzbezug in der Therapiephase sowie dem Praxistraining und schließt so die Lücke zwischen der EAP und der Arbeitsfähigkeit.

Physiotherapie

Ein wesentlicher Bestandteil Ihres Aufenthaltes bei uns ist die Physiotherapie. Unser Ziel ist es, mit der Physiotherapie Gelenkfunktionen zu verbessern. Die geschwächte Muskulatur wird mit der Physiotherapie aktiviert und gekräftigt, verkürzte Strukturen gedehnt und das Muskelgleichgewicht wiederhergestellt.

Darüber hinaus  unterstützt die Physiotherapie Heilungsvorgänge von Gewebe und Haut und lindert Schmerzen. Gemeinsam mit Ihrem Therapeuten lernen sie, wie Sie durch die Verletzung beeinträchtigte Bewegungsabläufe wieder erlernen und Ihre Selbstständigkeit zurück erlangen.

Unsere Physiotherapeutinnen und -therapeuten wenden verschiedene bewegungstherapeutische und physikalische Behandlungskonzepte und -techniken an, die sich an Ihrem persönlichen Bedarf orientieren.

Zu Beginn Ihres Aufenthaltes stehen vermehrt passive Verfahren und geführte Übungsbehandlungen im Fokus, die zunehmend in selbständige und aktive, alltags- und funktionsorientierte Übungsbehandlungen und zuletzt auch leistungs- und berufsorientierte Behandlungsverfahren übergehen. Unsere Therapeut*innen haben hierbei die erwerbs- bzw. berufsbezogene Auslegung mit Gewichtung der spezifischen beruflichen und Arbeitsplatzanforderungen stets im Blick. 

  • Traktionsbehandlungen (Schlingentisch)
  • Manuelle Therapie
  • Gehschule und Gehschullabor mit Kameraanalyse
  • Laufübungen auf dem Laufband und im Freigelände (auch unter Teilbelastung)
  • Prothesengehtraining
  • Amputierten-Sprechstunde
  • Schmerztherapie
  • Atemtherapie
  • Progressive Muskelentspannung (PMR)
  • Entspannung, Körpererfahrung und Selbstwahrnehmung (in Anlehnung an Feldenkrais)
  • Faszientechniken
  • Craniosacrale Therapie (osteopathische Techniken)
  • Spacecurl® (3-Dimensionale Medizinische Trainingstherapie)

  • Massagetherapie (Klassische Massage; Spezialmassagen wie Narbenmassage, Segment-, Bindegewebs- und Reflexzonenmassage, Akupunkt-Massage (APM))
  • Manuelle Lymphdrainage
  • Kompressionstherapie
  • Elektrotherapie
  • Hydro- und Balneotherapie
  • Hydrojet
  • Haslauer Liege

  • Rückenschule
  • Rehasport
  • Rollstuhlsport
  • Freizeit- und Ballsportarten, z.B. Tischtennis, Billard, Kicken, Boule
  • Bogenschießen
  • Kegelsport (auf der hauseigenen Kegelbahn)
  • Bouldern (Kletterwand)

Ergotherapie

  • Motorisch-funktionelle und sensomotorisch-perzeptive Behandlungen mit aktiven und passiven, klientenzentrierten Behandlungsansätzen
  • Spezielle Handtherapeutische Behandlungen
  • Herstellung von individuell angepassten statischen und dynamischen Schienen
  • Thermische Anwendungen
  • Ergotherapeutische Behandlungen von Schmerzpatienten
  • Computergestütztes Hirnleistungstraining
  • Training von Aktivitäten des täglichen Lebens (AdtL) mit individueller Hilfsmittelberatung
  • Beratung zur Gestaltung eines Barrierefreien Umfelds bei der Arbeit und am Wohnort
  • Fahreignungsprüfungen mit der Driver-Test-Station
  • Rollstuhlversorgung und -training

Sporttherapie

Zentraler Bestandteil der Sporttherapie ist die Medizinische Trainingstherapie.
An modernen Trainingsgeräten bieten sich zahlreiche Möglichkeiten zum gezielten Muskelaufbau. Dazu zählt klassischerweise das Krafttraining sowie ein an die mögliche Belastung angepasstes Ausdauer- und Konditionstraining. 

Dieses findet in unserem gut ausgestatteten Fitness- und Kraftraum, in der Sporthalle oder im Wasser statt, etwa bei Aquatraining.

Abhängig vom Leistungszustand wird das Training in der Belastung stufenweise gesteigert.
Zusätzlich zu den bekannten klassischen Methoden des Muskelaufbaus ist das Gleichgewichts- sowie Koordinationstrainings (z.B. mit Posturomed ® oder Spacecurl®) ein wichtiger Teil unseres Trainingskonzeptes.

Zur Schulung von Balance, Gleichgewicht und Konzentration sowie insbesondere zur Kräftigung der Rumpf-, Schultergürtel- und Armmuskulatur bietet sich außerdem unsere Kletterwand an.

Gehschule und Prothesensprechstunde

Die Leistungen der Gehschule

  •  Physiotherapie
  • Manuelle Lymphdrainage (MLD)
  • Anleitung zur Stumpf- und Prothesenpflege
  • Schulung im Prothesenhandling
  • Gleichgewichts- und Koordinationsübungen
  • Gehtraining auf verschiedenen Untergründen (fest, weich, uneben), an verschiedenen Geräten sowie anderen Gegebenheiten des Alltags (Schrägen, Stufen, etc.)
  • Schmerzphysiotherapie
  • Spiegeltherapie
  • Medizinische Trainingstherapie (MTT)
  • Wassertherapie
  • Interdisziplinäre Prothesensprechstunde
  • Festlegung des individuellen Therapiezieles
  • Erörterung von Versorgungsproblemen
  • Prothesen-/Gehschulverlaufsbeurteilung
  • Konventionelle/digitale Ganganlyse
  • Austestung von Prothesenpassteilen (z.B. mechanische-/ mikroprozessorgesteuerte Gelenke, verschiedene Prothesenfüße, vergleichende Austestungen)

Die Teilnahme eines Vertreters des Kostenträgers an unserer Prothesensprechstunde ist selbstverständlich möglich.

Informationen für Ihren Aufenthalt

Nachfolgend finden Sie alle wichtigen Informationen rund um Ihren Aufenthalt in unserem Zentrum – übersichtlich von A bis Z zusammengestellt. Ob Hinweise zur Aufnahme, Orientierung in unserem Haus, spezielle Services oder Entlassungsformalitäten: Hier beantworten wir Ihre häufigsten Fragen und geben Ihnen hilfreiche Tipps, um Ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Unser Ziel ist es, dass Sie sich bei uns gut aufgehoben und bestens informiert fühlen.

So sind Sie während Ihres Aufenthaltes bei uns zu erreichen:

DIAKOVERE Friederikenstift Bad Münder/Hachmühlen
Zentrum für Integrative Rehabilitation
Ihr Name ...
Station ...
Am Deisterbahnhof 8
31848 Bad Münder
Telefon: (0 50 42) 50 50  

A

Sie möchten sich etwas zusenden lassen? Ob ein Brief oder ein großes Paket, bitte verwenden Sie folgende Anschrift:

DIAKOVERE Friederikenstift
Ihr Name
Am Deisterbahnhof 8
31848 Bad Münder

Sendungen, die uns nach Ihrer Entlassung erreichen, können wir nicht annehmen und müssen sie zurückgehen lassen. 

B

Was Ihrem Wohlbefinden dient, wird von uns unterstützt. Darum sind Besuche zu fast jeder Zeit erlaubt. Patient*innen sollten jedoch zeitweise nicht gestört werden, etwa während der Behandlungen oder während der Mahlzeiten.

Grundsätzlich bitten wir Sie sich bis 22 Uhr von Ihren Besucher*innen zu verabschieden

Vor Therapien im Bewegungsbad ist es zwingend erforderlich unmittelbar zuvor zu Duschen. 

Badeschuhe/Badesandalen tragen Sie bitte nicht auch außerhalb von Bewegungsbad, Duschen und Umkleiden. 

In der Verwaltung haben Sie die Möglichkeit, Briefmarken zu kaufen. Neben Ihren Postfächern finden Sie einen Briefkasten der Deutschen Post, der montags bis samstags geleert wird. 

E

Nutzen Sie elektronische Geräte nur unter Aufsicht und trennen sie diese vor Verlassen des Zimmers vom Stromnetz. Das gilt auch Ladegeräte z.B. von Mobiltelefonen. Löschen Sie bitte auch die Beleuchtung wenn Sie Ihr Zimmer verlassen. Grundsätzlich dürfen Sie nur Geräte verwenden, die sich in einem einwandfreien Zustand befinden. Sollten daran Zweifel bestehen, behalten wir uns vor die Nutzung zu untersagen.

Unser Tante Anna Laden geht gerne auf Ihr Besorgungswünsche ein. Sprechen Sie die Kolleg*innen gerne an. Sie finden den Tante Anna Laden direkt neben den Postfächern.

Helfen Sie uns Energie zu sparen. Während der kalten Jahreszeit schließen Sie Fenster und lüften stoßweise. Drosseln Sie die Heizung besonders bei längeren Abwesenheiten. 

Ihre Entlassung aus unserer Klinik erfolgt in Abstimmung mit unseren Ärzt*innen. Über diesen Termin werden Sie rechtzeitig informiert.

Wir hoffen, dass Sie mit der Behandlung und Pflege in unserem Haus zufrieden waren und uns zwar gern, aber mit guten Eindrücken verlassen. Bitte räumen Sie Ihr Zimmer am Entlassungstag bis 9 Uhr. Vergessen Sie nicht, Ihre persönlichen Sachen und hinterlegte Wertgegenstände mitzunehmen, sowie die Formalitäten mit Telefonrechnung und die Abgabe der Zimmer- und Briefkastenschlüssel in der Verwaltung zu regeln. Wenn die Verwaltung geschlossen sein sollte, geben Sie diese Dinge bitte im Stationszimmer ab. 

Wenn wir Ihnen Hilfsmittel oder Kleingeräte leihweise zur Verfügung gestellt haben, freuen wir uns, wenn Sie diese schon am Vortag der Entlassung in die jeweiligen Abteilungen zurückgebracht haben.

Grundsätzlich werden alle Mahlzeiten in unserem Speisesaal eingenommen. Bei Bedarf unterstützen wir Sie gerne.

Die Essenszeiten sowie den aktuellen Menüplan entnehmen Sie bitte dem Aushang vor dem Speisesaal. Bitte vergessen Sie nicht ihre Wünsche rechtzeitig am PC vor dem Speisesaal einzugeben. Die Kolleg*innen im Speisesaal unterstützen Sie dabei gerne. 

F

Das Friederikenstift Bad Münder stellt Ihnen für die Dauer Ihres Aufenthaltes kostenlos ein Gerät zur Verfügung. Wir bitten Sie, an die Zimmerlautstärke zu denken und das Gerät so zu handhaben, dass Ihre Mitpatienten sich nicht gestört fühlen.

In den Räumen im Untergeschoss des Bettenhauses können Sie Billard, Tischfußball, Tischtennis und Darts spielen. Ebenso steht Ihnen eine unsere Kegelbahn zur Verfügung. Das Kegeln ist nur in Turnschuhen und bis 21.30 Uhr erlaubt. Einen ordnungsgemäßen Umgang mit den Geräten setzen wir als selbstverständlich voraus.

Unsere offene Bücherei finden Sie im Erdgeschoss gegenüber dem Stationszimmer. Bitte stellen Sie entliehene Bücher bitte wieder ungefähr an den Platz im Regal, an dem Sie sie entnommen haben.

Wenn Sie in unserem Haus etwas verloren haben, so können Sie in der Verwaltung nachfragen. Dort werden die Fundsachen deponiert. Unser Rat ist, Wertgegenstände und größere Geldbeträge zu Hause zu lassen.

G

Über die Gottesdienst in den ev.-luth. Gemeinden informiert Sie ein Aushang in unserem Andachtsraum. Dieser Raum befindet sich in der ersten Etage und ist immer für Sie geöffnet. Wenn Sie Kontakt zu unseren Krankenhausseelsorger*innen im Friederikenstift Hannover wünschen, sprechen Sie uns gerne an. 

H

Handtücher stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Jeweils montags und freitags von 18:30 Uhr – 19:00 Uhr können sie diese im Stationszimmer wechseln.

Jeder Patient erhält bei seiner Anreise eine Hausordnung, deren Inhalt im Rahmen des Patienteninformationsgespräches besprochen wird. Wir bitten Sie, die Hausordnung unbedingt einzuhalten.

 

K

Im Erdgeschoss finden Sie Automaten mit einigen Artikeln für Ihren persönlichen Bedarf.

Sie wissen am besten was Sie brauchen, um sich wohlzufühlen. Das Wichtigste haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Wenn aus Ihrer Sicht etwas nicht gut gelaufen ist, lassen Sie es uns bitte wissen. Wir freuen uns aber auch über positive Rückmeldungen von Ihnen. Sie können uns Ihre Rückmeldung auch gerne über unsere Meinungsboxen zukommen lassen. Diese finden Sie im Hauptgebäude neben der Pinnwand und im Therapiegebäude im Eingangsbereich. Für Ihre Unterstützung sind wir dankbar. 

Sie können sich aber auch gerne direkt an das Meinungsmanagement in unseren Krankenhäusern wenden.

M

Ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt dürfen Sie in Ihrem eigenen Interesse keine mitgebrachten Medikamente einnehmen.

Wenn Sie von unseren Ärzt*innen verordnete Medikamente bekommen, können Sie sich diese täglich zwischen 16:00 Uhr und 17:00 Uhr im Stationszimmer abholen. 

Während der Therapie und Mahlzeiten lassen Sie Ihr Mobiltelefon bitte ausgeschaltet.

Während der Therapie und Mahlzeiten lassen Sie Ihr Mobiltelefon bitte ausgeschaltet.

P

Sollten Sie mit Ihrem eigenen Pkw angereist sein, so steht Ihnen unser Parkplatz direkt am Haus zur Verfügung. Für eventuelle Schäden an Ihrem Fahrzeug kann das Friederikenstift keine Haftung übernehmen.

R

Nikotin und Alkohol können den Behandlungs- und Genesungsverlauf negativ beeinflussen. Sämtliche Räume im Friederikenstift sind rauchfrei. Raucher nutzen bitte die ausgewiesenen Raucherzonen draußen auf dem Gelände. Diese Regelung bezieht E-Zigaretten mit ein. Der Konsum von Alkohol ist im gesamten Gebäude und auf dem Gelände untersagt. 

S

Schließen Sie die Balkontür bei jedem Verlassen des Zimmers und schließen Sie die Zimmertür, auch bei kurzem Verlassen des Zimmers, immer ab.

T

An allen Betten steht Ihnen ein Telefon zur Verfügung, das Sie in der Patientenaufnahme aktivieren können. 

Auch wenn Sie ihr Telefon nicht aktiviert haben, kann es sein das Sie von unseren Mitarbeiter*innen angerufen werden. 

V

Zugverbindungen aller Art erfahren Sie unter der zentralen Bahnauskunft, Telefonnummer: (08 00) 1 50 70 90 (kostenlos) oder online unter www.bahn.de . Alle anderen Verkehrsverbindungen im Landkreis Hameln-Pyrmont nennt Ihnen die Mobilitätszentrale mit der Telefonnummer: (05 15 1) 78 89 88. Die Hauptverbindungen der S-Bahnen nach Hannover bzw. Hameln finden Sie zusätzlich an unserer Informationstafel. In fußläufiger Distanz befindet sich der Bahnhof Bad Münder. 

 

Sollten Sie Besorgungen erledigen wollen oder planen Sie einen Ausflug in die Umgebung kehren Sie bitte bis spätestens 22:00 Uhr zurück. Bitte stecken Sie vor jedem Verlassen des Geländes Ihren Patientenausweis in die dafür vorgesehene Karteikartenbox vor dem Stationszimmer. Bitte nehmen Sie den Patientenausweis dort auch wieder heraus, wenn Sie zurückgekehrt sind. 

Bitte beachten Sie: Jedes Verlassen des Klinikgeländes erfolgt auf eigenen Wunsch und auf eigene Verantwortung. Ein Versicherungsschutz durch den Unfallversicherungsträger /Berufsgenossenschaft besteht nicht.

W

Zum Waschen Ihrer persönlichen Kleidung stehen Ihnen eine Waschmaschine und ein Wäschetrockner zur Verfügung. Die hierfür benötigten Marken können Sie in der Patientenverwaltung kaufen.

Bedenken Sie bitte, dass Wertgegenstände und größere Geldbeträge nicht ins Krankenhaus gehören. Reduzieren Sie diese auf ein absolutes Minimum. 

In den meisten Gebäudeteilen steht Ihnen ein WLAN-Netz kostenfrei zur Verfügung.

Z

Ihr Zimmer reinigen wir jeweils dienstags und freitags. Sollten Sie zwischendurch Abfälle selbst entsorgen wollen, finden Sie am Beginn der Station 1, neben dem Aufzug vor dem Speisesaal, einen Entsorgungsraum.

Freizeitaktivitäten in und rund um unsere Klinik

In der Regel sind Sie als Patient für einige Wochen in unserem Haus. Neben dem umfangreichen Therapieprogramm bieten wir Ihnen vielfältige Möglichkeiten, Ihre freie Zeit zu gestalten. 

Die therapeutische Geräte- und Raumausstattung übersteigt die strengen Vorgaben der DGUV. Es stehen großzügige Therapieflächen inkl. Bewegungsbad zur Verfügung. Das Haus verfügt über eine Sporthalle in Turniermaßen. Alle Therapie- und Patientenräume sind witterungsgeschützt erreichbar.

Kegelbahn

In unserem Haus steht Ihnen nach Rücksprache eine vollautomatische Kegelbahn zur Verfügung. Hier können Sie gemeinsam mit anderen Patienten gesellige Abende genießen und Ihr Kegelkönnen ausbauen. Neben dem Spaßfaktor beansprucht das Kegeln verschiedenste Muskelgruppen und unterstützt so die Regeneration.

Boule

Die für das Boule-Spiel benötigten Kugeln können im Haus ausgeliehen werden. Dann fehlt lediglich nur noch ein weiterer Mitspieler (selbstverständlich gehen auch mehr) und einer Partie Boule steht nichts mehr im Wege. Boule erfordert Konzentration und Fingerspitzengefühl, denn gewonnen hat, wer am Ende mit den eigenen Kugeln näher an der Zielkugel ist als der Gegner.

Tischtennis

Diese Sportart erfordert ein hohes Maß an Geschicklichkeit, aber auch Ausdauer und Koordination. Das Spiel ist in vielen verschiedenen Varianten spielbar und ist somit sehr abwechslungsreich und unterhaltsam - auch bei eingeschränkter Mobilität. Die Tischtennisplatten stehen Ihnen in unserer Sporthalle zur Verfügung.

Bücherei

Im Erdgeschoss des Bettenhauses befindet sich unsere Patientenbücherei. Hier können Sie sich aus einem vielfältigen Angebot Lektüre und Hörbücher für Ihren Aufenthalt ausleihen. Wir helfen Ihnen gerne bei der Auswahl.

Billard

Mehrere Tische in unserem Haus laden zu einer Partie Billard ein. Egal ob nachmittags, abends oder am Wochenende: hier lässt sich eine ruhige Kugel schieben oder auch mal eine schnelle Partie spielen.

Unsere Kooperationspartner

Um gemeinsam mit Ihnen das bestmögliche Therapieergebnis zu erzielen, arbeiten wir mit vielen Kooperationspartnern in der Region zusammen. 

Arbeits- und Ergotherapie und berufliche Rehabilitation

www.per-reha.de 

Orthopädische Schuhversorgung

Kooperation mit zwei spezialisierten Fachanbietern. Wöchentliche Fallkonferenz, Schuhsprechstunde für ambulante Patienten. Gewährleistung zeitnaher Schuhversorgungen, Klinikbesuche mehrmals wöchentlich oder täglich bei Bedarf. Zeitnahe Versorgungen, auch für Schwerstbetroffene, sind Standard. Ein Schwerpunkt besteht in der Versorgung mit leidensgerechtem Sicherheitsschuhwerk.

Orthopädietechnische Versorgung inkl. Prothesenversorgung

Kooperation mit zwei spezialisierten Fachanbietern, Teilnahme an wöchentlichen Fallkonferenzen und einer Sprechstunde für ambulante Patienten. Klinikbesuche mehrmals wöchentlich oder auch täglich bei Bedarf. Die Fachanbieter sind auch für die Versorgung mit elektronisch gesteuerten Prothesenpassteilen zertifiziert.

Psychologisch orientierte Neurologie

Klinik am Rosengarten, Bad Oeynhausen. Stationäre Überweisung insbes. bei speziellen psychosomatisch orientierten Behandlungen. Orthopädische Abteilung im Haus.

Neurorehabilitation

Neurologische Klinik Hessisch Oldendorf. Die unfallchirurgische Konsiliartätigkeit erfolgt durch das DIAKOVERE Friederikenstift Hannover.

Unser Team

Das Team des Zentrums für Integrative Rehabilitation (ZFIR) am DIAKOVERE Friederikenstift setzt sich aus verschiedenen Fachkräften zusammen, die gemeinsam eine umfassende Betreuung der Patienten sicherstellen

Ärztlicher Dienst

Johannes Wollstein

Leitender Oberarzt

Christian Bokelmann

Bereichsleitung

Irmgard Göbel

Sekretariat

Anja Fiebig

Sekretariat

Uwe Räcker

Pflegedienst

Heike Illert

Physiotherapie

Nils Reimer

Arbeits- und Ergotherapie

Nadine Ahrens

Patientenaufnahme und Empfang

Ilka Fuszenecker

Patientenaufnahme und Empfang

Jens Ricke

Kontakt:

Kontakt und Anfahrt

Vermittlung und Verwaltung

DIAKOVERE Friederikenstift
Zentrum für Integrative Rehabilitation
Am Deisterbahnhof 8
31848 Bad Münder/Hachmühlen

Telefon Zentrale: 0 50 42 505-0
Telefon Sekretariat: 0 50 42 505-211
Fax: 0 50 42 505-210

Therapiezentrum Terminvergabe

Krankengymnastik

Telefon: 0 5042 505-254

Ergotherapie/Arbeitstherapie

Telefon: 0 5042 505-247

Anfahrt

Unsere Klinik liegt nahe Bad Münder im Ortsteil Hachmühlen zwischen den Höhenlagen des Deister und des Süntel.
Die Entfernung zum Ortszentrum von Bad Münder mit seinen Einkaufs-, Kultur- und Gastronomieangeboten sowie den Kuranlagen beträgt etwa 2 km. Eine Bushaltestelle für den öffentlichen Nahverkehr befindet sich vor der Klinik.
Hameln ist 16 km entfernt, Hannover 34 km.

Mit der Bahn:

Der S-Bahnhof Bad Münder/Deister befindet sich in unmittelbarer Nähe am Klinikgelände. Es bestehen mit der Linie S5 regelmäßige Verbindungen nach Hannover, Hameln, Paderborn.

Mit dem Auto:

Die Klinik liegt an der B 442 Bad Nenndorf – Coppenbrügge. Die nächste Autobahn ist die A2, AS Lauenau, in 15 km Entfernung.

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