Wir sind da, wo man uns braucht.
Mit Mitarbeitenden aus dem gesamten Krankenhausbereich, in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinsamen Mitarbeitendenvertretung, haben wir erarbeitet, wie wir DIAKOVERE – und insbesondere unsere Krankenhäuser – medizinisch, strukturell und wirtschaftlich zukunftssicher aufstellen. Unterstützt wurden wir dabei durch die Unternehmensberatung Roland Berger. Der Aufsichtsrat hat die Strategie beschlossen.
Worum es geht – auf den Punkt gebracht: Wir bündeln unsere Stärken. Wir spezialisieren uns klar. Wir organisieren Medizin konsequent vom Menschen her.
Wichtig vorab: Es gibt keine kurzfristige Schließung und keine kurzfristige Aufgabe von Standorten. Henriettenstift und Annastift werden in den kommenden Jahren weiter betrieben, gepflegt und instandgehalten. Unsere Versorgung bleibt verlässlich – heute und auf dem Weg in die Zukunft.
Das neue Strukturprinzip: 2–5–2
Hinter der Strategie steht ein klares Strukturprinzip – 2–5–2:
- 2 Säulen der Versorgung
- 5 spezialisierte Behandlungspfade
- 2 klar profilierte Standorte
Das sind keine Schlagworte. Dahinter steckt eine neue Art, Medizin und Abläufe zu organisieren: weniger entlang klassischer Abteilungsgrenzen – mehr entlang der Bedürfnisse der Menschen, die wir versorgen.
Zwei Säulen der Versorgung
1) Akut- und Notfallmedizin: verlässlich und leistungsstark
Die Notfall- und Akutversorgung bleibt ein zentraler Bestandteil unserer Verantwortung. Das Friederikenstift bleibt dabei der verlässliche Akut-Anker – zentral gelegen, leistungsstark und für alle Menschen da. Wir werden diesen Bereich baulich und strukturell stärken, um auch künftig eine stabile Notfallversorgung sicherzustellen – gerade in einer Krankenhauslandschaft, die sich spürbar verändert.
2) Langzeitmedizin: im Osten Hannovers weiterentwickelt
Zukunftsfähige Versorgung besteht nicht nur aus Akutmedizin. Deshalb entwickeln wir bewusst eine zweite starke Säule: Langzeitmedizin – für Menschen mit chronischen Erkrankungen, für kontinuierliche Begleitung und für Versorgung über Sektorengrenzen hinweg.
Dafür wollen wir die Stärken von Henriettenstift und Annastift gezielt zusammenführen und im Osten Hannovers konsequent weiterentwickeln. Standort und bauliche Umsetzung prüfen wir in den kommenden Monaten ergebnisoffen – einschließlich bestehender Möglichkeiten – und stimmen die weiteren Schritte mit den zuständigen Stellen ab. Ziel ist eine Lösung, die insgesamt die beste für DIAKOVERE ist: langfristig, patientenorientiert und zukunftssicher.
Fünf Behandlungspfade: Versorgung entlang der Bedürfnisse
Beide Säulen verbinden wir über fünf spezialisierte Behandlungspfade, die Versorgung neu strukturieren – entlang der Bedürfnisse unserer Patientinnen und Patienten sowie unserer Bewohnerinnen und Bewohner:
- Notfall- und Traumakette
- Mobilität und Teilhabe
- Onkologische Zentren & Therapie
- Altern im Gleichgewicht
- Mutter-Kind
So schaffen wir klare Schwerpunkte, verbessern Übergänge und stärken Zusammenarbeit – auch über Berufsgruppen, Standorte und Sektoren hinweg.

Schritt für Schritt bis 2035
Die Medizinstrategie ist ein Zielbild bis 2035 und darüber hinaus – und wird schrittweise umgesetzt. Wir entwickeln zuerst die Ziele und die medizinische Logik – und passen anschließend die Infrastruktur an. Entscheidend ist dabei immer: Versorgungssicherheit hat Vorrang.
Gleichzeitig bleibt uns bewusst: Wirtschaftlich erfolgreich zu arbeiten ist herausfordernd – besonders als freigemeinnütziges Unternehmen. Umso wichtiger ist eine Strategie, die medizinische Qualität und wirtschaftliche Vernunft zusammenbringt.
DIAKOVERE sind die Menschen
DIAKOVERE ist nicht zuerst ein Gebäude, kein Organigramm und keine Strategie. DIAKOVERE sind die Menschen, die hier arbeiten. Mit Kompetenz, Erfahrung und täglichem Engagement tragen unsere Mitarbeitenden diese Entwicklung – mit Haltung, Verantwortung und Menschlichkeit.
Fragen und Antworten zur „Medizinstrategie DIAKOVERE 2035“
Dieses FAQ fasst die wichtigsten Punkte zur Medizinstrategie DIAKOVERE 2035 zusammen und ordnet sie ein – insbesondere dort, wo in der Berichterstattung Missverständnisse entstanden sind.
Nein. Es gibt keine kurzfristige Schließung und keine kurzfristige Aufgabe der Standorte. Henriettenstift und Annastift werden in den kommenden Jahren weiter betrieben, gepflegt und instandgehalten.
Nein. Alle Arbeitsplätze bleiben erhalten. Ziel ist, bestehende Stärken weiter auszubauen – nicht, sie abzubauen.
Weil Zielbild 2035 und langfristige Entwicklung teils fälschlich als „kurzfristige Entscheidung“ dargestellt werden. Die Medizinstrategie beschreibt eine langfristige Entwicklungslogik über rund zehn Jahre und darüber hinaus – keine kurzfristige Maßnahme.
Indem wir die Kernbotschaften konsequent wiederholen und transparent erklären:
- Keine kurzfristige Schließung / keine kurzfristige Aufgabe
- Arbeitsplätze bleiben erhalten
- Zielbild 2035, schrittweise Umsetzung
- Zwei Säulen: Akut-/Notfallmedizin & Langzeitmedizin
- Standortsuche ergebnisoffen
- Versorgungssicherheit hat Vorrang
Sie beschreibt, wie DIAKOVERE die Versorgung langfristig sichern und weiterentwickeln will – mit einem Zeithorizont bis 2035 und darüber hinaus. Entscheidend: DIAKOVERE ist nicht ein Gebäude, sondern die Summe der Kompetenzen und Überzeugungen der Mitarbeitenden.
Es bedeutet:
- Es geht um eine Entwicklung in Etappen.
- Entscheidungen folgen einer medizinischen Logik und einer Machbarkeitsprüfung.
- Der laufende Betrieb muss in allen Phasen verlässlich bleiben.
DIAKOVERE richtet die Versorgung perspektivisch auf zwei Säulen aus: Akut-/Notfallmedizin und Langzeitmedizin – und entwickelt standortbezogene Konsequenzen erst nach medizinischer Logik und Machbarkeit.
„Zwei Säulen“ bedeutet, dass DIAKOVERE die Versorgung langfristig so ausrichtet, dass Akut-/Notfallversorgung und Langzeitversorgung klar, zukunftssicher und patientenorientiert weiterentwickelt werden. Welche standortbezogenen Schritte daraus folgen, wird nicht vorweggenommen.
Nein. Standortbezogene Konsequenzen werden erst entwickelt, wenn die medizinische Logik und die Machbarkeitsprüfung das tragen. Es gibt kein „fertiges Ergebnis“, das bereits feststeht.
Das heißt: Für die Weiterentwicklung – insbesondere im Hinblick auf einen künftigen Schwerpunkt im Osten Hannovers – werden verschiedene Optionen geprüft, ohne dass das Ergebnis vorab festgelegt ist. Dabei werden ausdrücklich auch bestehende Möglichkeiten einbezogen.
Es geht um die Weiterentwicklung der Versorgung und die Prüfung von Optionen, wo und wie ein Schwerpunkt perspektivisch sinnvoll sein könnte. Entscheidend: Die Prüfung ist offen und folgt medizinischer Logik und Machbarkeit.
Nein. „Prüfen“ heißt prüfen – nicht schließen. Und unabhängig davon gilt: Versorgungssicherheit hat Vorrang. Der Fortbetrieb muss in allen Phasen gesichert sein.
Ganz klar: Versorgungssicherheit hat Vorrang.
- Fortbetrieb und verlässliche Leistungserbringung müssen in allen Phasen gesichert sein.
- Übergänge werden professionell geplant und mit den zuständigen Stellen abgestimmt.
Das ist nicht beschlossen. Wenn die Strategie perspektivisch in einem kompletten Neubau für spezialisierte, patientenorientierte und zukunftssichere Medizin münden sollte, wäre das ein positives Ergebnis – aber es ist kein vorweggenommenes, kurzfristiges „Bauprojekt“, sondern eine mögliche Konsequenz aus medizinischer Logik und Machbarkeit.
Die Strategie ist eine langfristige Entwicklungslogik über rund zehn Jahre und darüber hinaus. Konkrete Schritte erfolgen schrittweise und nur so, dass Betrieb und Versorgung verlässlich bleiben.
Nein. Die Versorgung wird verlässlich weiter erbracht. Der Fortbetrieb hat Vorrang; Übergänge werden so geplant, dass die Versorgungssicherheit jederzeit gewährleistet ist.
Die Strategie ist nicht dazu da, kurzfristig Standorte zu schließen oder Traditionshäuser zu beschädigen. Ziel ist, die Versorgung in Hannover und darüber hinaus langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln – mit Respekt vor dem, was die Häuser ausmacht: den Menschen, die dort arbeiten, und der Versorgungsqualität.
Wir veröffentlichen Updates über offizielle DIAKOVERE-Kanäle (z. B. Website/News, Intranet, Aushänge/Infoformate).
