Wir sind da, wo man uns braucht.
Mit Mitarbeitenden aus dem gesamten Krankenhausbereich, in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinsamen Mitarbeitendenvertretung, haben wir erarbeitet, wie wir DIAKOVERE – und insbesondere unsere Krankenhäuser – medizinisch, strukturell und wirtschaftlich zukunftssicher aufstellen. Unterstützt wurden wir dabei durch die Unternehmensberatung Roland Berger. Der Aufsichtsrat hat die Strategie beschlossen.
Worum es geht – auf den Punkt gebracht: Wir bündeln unsere Stärken. Wir spezialisieren uns klar. Wir organisieren Medizin konsequent vom Menschen her.
Als nächsten Schritt der Medizinstrategie hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung beauftragt, die Weiterentwicklung des Standorts Annastift für die Langzeitmedizin zu prüfen. Das Friederikenstift wird als Krankenhaus für Akut- und Notfallmedizin sowie Traumaversorgung weiter gestärkt. Für das Henriettenstift wird eine neue Nutzungsperspektive innerhalb von DIAKOVERE entwickelt.
Die Umsetzung erfolgt schrittweise mit dem Zieljahr 2035. Während des gesamten Prozesses bleibt die medizinische Versorgung an allen Standorten verlässlich und auf hohem Niveau sichergestellt.
Das neue Strukturprinzip: 2–5–2
Hinter der Strategie steht ein klares Strukturprinzip – 2–5–2:
- 2 Säulen der Versorgung
- 5 spezialisierte Behandlungspfade
- 2 klar profilierte Standorte im langfristigen Zielbild
Das sind keine Schlagworte. Dahinter steckt eine neue Art, Medizin und Abläufe zu organisieren: weniger entlang klassischer Abteilungsgrenzen – mehr entlang der Bedürfnisse der Menschen, die wir versorgen.
Das Strukturprinzip beschreibt das langfristige Zielbild. Für die Langzeitmedizin wird die Weiterentwicklung am Annastift geprüft; eine abschließende Entscheidung über die Umsetzung an diesem Standort ist noch nicht getroffen. Für das Henriettenstift wird eine neue Nutzungsperspektive innerhalb von DIAKOVERE entwickelt.
Zwei Säulen der Versorgung
1) Akut- und Notfallmedizin: verlässlich und leistungsstark
Die Akut- und Notfallversorgung bleibt eine zentrale Säule der Medizinstrategie. Das Friederikenstift wird als leistungsfähiges Haus für Akut- und Notfallmedizin sowie Traumaversorgung weiter gestärkt. Die dafür vorgesehenen Umbauten haben bereits begonnen.
2) Langzeitmedizin: Weiterentwicklung am Annastift wird geprüft
Die Langzeitmedizin bildet neben der Akut- und Notfallmedizin die zweite Säule der Medizinstrategie. Sie richtet sich insbesondere an Menschen mit komplexen, chronischen und häufig lebenslang prägenden Erkrankungen. Im Mittelpunkt stehen eine kontinuierliche Begleitung und besser abgestimmte Wege zwischen Diagnostik, Behandlung, Nachsorge und Teilhabe.
Ziel ist es, die Kompetenzen von Annastift und Henriettenstift in einer modernen Infrastruktur zusammenzuführen und medizinische, pflegerische und therapeutische Angebote enger miteinander zu verbinden.
Die Geschäftsführung prüft, ob und unter welchen medizinischen, baulichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen der Standort Annastift dafür weiterentwickelt werden kann. Die erforderlichen planerischen Rahmenbedingungen werden mit dem Land, der Stadt Hannover und den Kostenträgern geklärt. Der Aufsichtsratsbeschluss ist ein Prüfauftrag, keine abschließende Entscheidung über die Umsetzung an diesem Standort.
Perspektive für das Henriettenstift
Für das Henriettenstift beginnt die konzeptionelle Arbeit an einer neuen Nutzung innerhalb von DIAKOVERE. Im langfristigen Zielbild soll der Standort mit einem veränderten Versorgungsangebot weitergeführt werden. Als Möglichkeiten kommen bürgernahe ambulante Angebote oder neue Verbindungen ambulanter und stationärer Versorgung in Betracht. Eine Entscheidung über die konkrete Ausgestaltung ist noch nicht getroffen.
Fünf Behandlungspfade: Versorgung entlang der Bedürfnisse
Beide Säulen verbinden wir über fünf spezialisierte Behandlungspfade, die Versorgung neu strukturieren – entlang der Bedürfnisse unserer Patientinnen und Patienten sowie unserer Bewohnerinnen und Bewohner:
- Notfall- und Traumakette
- Mobilität und Teilhabe
- Onkologische Zentren & Therapie
- Altern im Gleichgewicht
- Mutter-Kind
So schaffen wir klare Schwerpunkte, verbessern Übergänge und stärken Zusammenarbeit – auch über Berufsgruppen, Standorte und Sektoren hinweg.

Schritt für Schritt bis 2035
Die Medizinstrategie ist ein Zielbild bis 2035 und darüber hinaus – und wird schrittweise umgesetzt. Wir entwickeln zuerst die Ziele und die medizinische Logik – und passen anschließend die Infrastruktur an. Entscheidend ist dabei immer: Versorgungssicherheit hat Vorrang.
Die Medizinstrategie wird schrittweise mit dem Zieljahr 2035 umgesetzt. Während des gesamten Prozesses bleibt die medizinische Versorgung an allen Standorten verlässlich und auf hohem Niveau sichergestellt. Veränderungen werden so vorbereitet, dass die Versorgung auch während der Übergänge gewährleistet ist.
DIAKOVERE sind die Menschen
DIAKOVERE ist nicht zuerst ein Gebäude, kein Organigramm und keine Strategie. DIAKOVERE sind die Menschen, die hier arbeiten. Mit Kompetenz, Erfahrung und täglichem Engagement tragen unsere Mitarbeitenden diese Entwicklung – mit Haltung, Verantwortung und Menschlichkeit.
Die Medizinstrategie sieht keinen Personalabbau vor.
Fragen und Antworten zur „Medizinstrategie DIAKOVERE 2035“
Die folgenden Fragen und Antworten erläutern die Medizinstrategie, den aktuellen Stand der Standortentwicklung und die nächsten Schritte. Sie zeigen, was bereits feststeht und was noch geprüft wird.
Nein. Es gibt keine kurzfristige Schließung und keine kurzfristige Aufgabe der Standorte. Während der schrittweisen Umsetzung bis 2035 bleibt die medizinische Versorgung an allen Standorten verlässlich und auf hohem Niveau sichergestellt. Für die Langzeitmedizin wird eine Weiterentwicklung am Annastift geprüft. Für das Henriettenstift wird eine neue Nutzungsperspektive innerhalb von DIAKOVERE entwickelt.
Nein. Die Medizinstrategie sieht keinen Personalabbau vor.
Die Medizinstrategie beschreibt ein langfristiges Zielbild mit dem Zieljahr 2035 und wird schrittweise umgesetzt. Dabei gibt es unterschiedliche Bearbeitungsstände: Die Umbauten im Friederikenstift haben bereits begonnen; für die Langzeitmedizin wird die Weiterentwicklung am Annastift geprüft. Für das Henriettenstift beginnt die konzeptionelle Arbeit an einer neuen Nutzung.
Die gemeinsamen Kernbotschaften sind:
- Friederikenstift: Stärkung der Akut- und Notfallmedizin sowie Traumaversorgung; die Umbauten haben begonnen.
- Annastift: Prüfauftrag zur Langzeitmedizin, keine abschließende Umsetzungsentscheidung.
- Henriettenstift: neue Nutzungsperspektive innerhalb von DIAKOVERE; die konkrete Ausgestaltung ist offen.
- Umsetzung: schrittweise mit dem Zieljahr 2035.
- Versorgung: verlässlich und auf hohem Niveau während des gesamten Prozesses.
- Personal: Die Medizinstrategie sieht keinen Personalabbau vor.
Die Medizinstrategie beschreibt, wie DIAKOVERE die medizinische Versorgung mit dem Zieljahr 2035 sichern und weiterentwickeln will. Sie verbindet zwei Säulen – Akut- und Notfallmedizin sowie Langzeitmedizin – über fünf spezialisierte Behandlungspfade. DIAKOVERE bündelt dafür die Kompetenzen seiner Mitarbeitenden und entwickelt die Versorgungsangebote schrittweise weiter.
Es bedeutet:
- Es geht um eine Entwicklung in Etappen.
- Entscheidungen folgen einer medizinischen Logik und einer Machbarkeitsprüfung.
- Der laufende Betrieb muss in allen Phasen verlässlich bleiben.
DIAKOVERE stärkt die Akut- und Notfallmedizin einschließlich der Traumaversorgung im Friederikenstift und prüft die Weiterentwicklung der Langzeitmedizin am Annastift, um die Versorgung bis 2035 schrittweise weiterzuentwickeln.
Die Akut- und Notfallmedizin wird im Friederikenstift einschließlich der Traumaversorgung gestärkt. Die Langzeitmedizin richtet sich insbesondere an Menschen mit komplexen, chronischen und häufig lebenslang prägenden Erkrankungen. Für ihre Weiterentwicklung am Annastift besteht ein Prüfauftrag.
Die Stärkung des Friederikenstifts für Akut- und Notfallmedizin sowie Traumaversorgung wird umgesetzt; die Umbauten haben begonnen. Für das Annastift liegt ein Prüfauftrag zur Langzeitmedizin vor, aber noch keine abschließende Entscheidung über die Umsetzung an diesem Standort. Für das Henriettenstift wird eine neue Nutzungsperspektive innerhalb von DIAKOVERE entwickelt. Die konkrete Ausgestaltung ist ebenfalls noch offen.
Geprüft wird, ob und unter welchen medizinischen, baulichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen der Standort für die Langzeitmedizin weiterentwickelt werden kann. Die erforderlichen planerischen Rahmenbedingungen werden mit dem Land, der Stadt Hannover und den Kostenträgern geklärt. Ziel ist, die Kompetenzen von Annastift und Henriettenstift in einer modernen Infrastruktur zusammenzuführen. Der Prüfauftrag legt das Ergebnis nicht vorab fest.
Aus Sicht von DIAKOVERE bietet das Grundstück am Annastift eine große Chance: Es verbindet gute Erreichbarkeit mit einem Umfeld, das die Erholung unterstützen kann. Diese Möglichkeiten werden gemeinsam mit den zuständigen Partnern sorgfältig geprüft. Ziel ist eine engere Verbindung medizinischer, pflegerischer und therapeutischer Angebote für Menschen, die eine kontinuierliche Begleitung benötigen.
Nein. Der Prüfauftrag für das Annastift ist keine abschließende Entscheidung über die Umsetzung der Langzeitmedizin an diesem Standort. Für das Henriettenstift wird eine neue Nutzungsperspektive innerhalb von DIAKOVERE entwickelt; die konkrete Ausgestaltung ist noch offen. Während der schrittweisen Umsetzung bleibt die medizinische Versorgung an allen Standorten verlässlich sichergestellt.
Während des gesamten Prozesses bleibt die medizinische Versorgung an allen Standorten verlässlich und auf hohem Niveau sichergestellt. Veränderungen werden so vorbereitet, dass die Versorgung auch während der Übergänge gewährleistet ist.
Der aktuelle Prüfauftrag legt die bauliche Umsetzung nicht fest. Geprüft wird, ob und unter welchen medizinischen, baulichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen das Annastift für die Langzeitmedizin weiterentwickelt werden kann. Die planerischen Rahmenbedingungen werden mit dem Land, der Stadt Hannover und den Kostenträgern geklärt. Eine abschließende Entscheidung über die Umsetzung an diesem Standort ist noch nicht getroffen.
Das Zieljahr ist 2035; die Umsetzung erfolgt schrittweise. Im Friederikenstift haben die vorgesehenen Umbauten bereits begonnen. Für die Langzeitmedizin wird die Weiterentwicklung am Annastift geprüft. Für das Henriettenstift beginnt die konzeptionelle Arbeit an einer neuen Nutzung. Weitere Schritte werden so vorbereitet, dass die Versorgung auch während der Übergänge gewährleistet ist.
Nein. Die Versorgung wird verlässlich weiter erbracht. Der Fortbetrieb hat Vorrang; Übergänge werden so geplant, dass die Versorgungssicherheit jederzeit gewährleistet ist.
Die Strategie ist nicht dazu da, kurzfristig Standorte zu schließen oder Traditionshäuser zu beschädigen. Ziel ist, die Versorgung in Hannover und darüber hinaus langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln – mit Respekt vor dem, was die Häuser ausmacht: den Menschen, die dort arbeiten, und der Versorgungsqualität.
Wir veröffentlichen Updates über offizielle DIAKOVERE-Kanäle (z. B. Website/News, Intranet, Aushänge/Infoformate).
