Die Computertomographie (CT)

Bei der Computertomographie (CT) handelt es sich um eine Darstellung innerer und äußerer Körperstrukturen in Form von mehreren Querschnitten bzw. Schichten oder Scheiben. Das Verfahren ist dem Röntgen ähnlich: Der Patient liegt während der Untersuchung auf einer speziellen Liege, die schrittweise oder kontinuierlich durch eine bogenförmige Aufnahmeeinheit gefahren wird. Dabei wird der Körper mit Röntgenstrahlen durchstrahlt. Diese werden anschließend durch Messung in mehreren Detektoren und Signalweiterverarbeitung durch einen Computer registriert und zur Herstellung des Bildes verwendet. Die entstandenen Schichtbilder erlauben eine eine äußerst detaillierte und überlagerungsfreie Darstellung.

Die computertomographische Untersuchung ist nicht schmerzhaft und dauert nur wenige Minuten. Zur besseren Darstellung wird bei vielen Untersuchungen ein Röntgenkontrastmittel intravenös injiziert oder als Getränk gereicht.

Die CT wird eingesetzt bei Erkrankungen des Gehirns (Schlaganfallbehandlung), der inneren Organe, der Blutgefäße (CT-Angiographie) und des Knochensystems.

Mit Hilfe der CT lassen sich auch minimal-invasive Behandlungen durchführen, z. B. Probeentnahmen, Drainagen, Tumorzerstörungen mittels Hochfrequenz- oder Laserenergie, Schmerztherapie von Wirbelsäule, Gelenken und Nervengeflechten.

Die Computertomographie im Friederikenstift wird von der Klinik für Diagnostik und interventionelle Radiologie in Kooperation mit der Röntgenpraxis am Marstall betrieben.

 

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